Für die Organisation und Durchführung der Ersten Staatsprüfung ist prinzipiell die SBA zuständig. Anmeldung, Zulassung, Prüfungstermine erfolgen durch die dort zuständige Stelle. Bei dieser sind auch Krankmeldungen abzugeben.

Um Ihnen den Weg zur Staatsprüfung zu erleichtern, wurden auf der Seite des ZLS alle wichtigen Informationen einschließlich Hinweisen zur Wissenschaftlichen Arbeit zusammengefasst. Diese finden Sie unter folgendem Link zum ZLS.

Literaturhinweise, Konsultationstermine entnehmen Sie bitte den Moodle-Kursen der jeweiligen Fachrichtungen.


Nachfragen
zur Einschreibung sind über das KONTAKTformular der Studienbüro-Website zu stellen.


Sehr geehrte Studierende,
Anfragen an das Studienbüro sind bitte ausschließlich über die studserv-Adresse zu stellen. Anderenfalls können Ihre Nachfragen/Bitten etc. nicht mehr beantwortet werden.


Informationen zur Einschreibung

Einschreibzeitraum für die LEHRAMTS-Studiengänge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät

Die Einschreibung für die höheren Semester erfolgt von Mo., 25.09. 12 Uhr, bis So., 01.10., 24 Uhr.

Die Einschreibung für die Erstsemester erfolgt von Mo., 02.10., 15.30 Uhr, bis Do., 05.10., 14 Uhr.

Die Einschreibung für die Lehrämter erfolgt ausschließlich über TOOL. Hier erhalten Sie einen Überblick zur Einschreibung im Lehramt.

Einschreibzeitraum für die MASTER-Studiengänge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät

Die Einschreibung für die höheren Semester erfolgt von Mo., 25.09., 12 Uhr, bis So., 01.10., 24 Uhr über AlmaWeb.

Die Einschreibung für die Erstsemester erfolgt jeweils im Zusammenhang mit den Einführungstagen:

MA Professionalisierung frühkindlicher Bildung: 4. Oktober 2017

MSc Early Childhood Research: 5. Oktober 2017

MA Begabungsforschung und Kompetenzentwicklung: in der Woche vom 9. Oktober 2017 

Bei Fragen zur Einschreibung wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

LEHRAMT Bildungswissenschaften, Grundschule und Sonderpädagogik

Die Einschreibung erfolgt ausschließlich im Windhundverfahren. Ein einmal gewählter Platz ist für den Studierenden sicher.

Fragen zu den Ergänzungsstudien richten Sie bitte an:

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 0341/97-30485 (Mo - Fr, jeweils 9 - 15 Uhr)
Einschreibebetreuung

Die Einschreibebetreuung im Studienbüro ist von Di., 26. September bis Do., 5. Oktober, von jeweils 9 bis 14 Uhr besetzt. Das Studienbüro befindet sich in der Marschnerstraße 31, Haus 3, Raum 109.

Inanspruchnahme der Sonderregelung

Für die Moduleinschreibung für das Wintersemester 2017/18 können Sie einen Antrag auf Sonderregelung stellen. Für die Sonderregelung wurden folgende Voraussetzungen formuliert:
• Die Sonderregelung wird für Module angeboten, in denen in der Kernzeit (9 bis 15 Uhr) weniger als fünf Parallelveranstaltungen angeboten werden.
• Die Elternschaft per se reicht nicht als Grund für die Vorabeinschreibung. Es müssen konkrete zeitliche Konflikte zwischen erziehungsbezogenen Aufgaben und Studium (Überschneidungen) gegeben sein und ggf. nachgewiesen werden.
• Diese Regelungen gelten entsprechend für Studierende mit dem Kernfach Musik.

Der Antrag auf Sonderregelung ist unter dem Link http://studienbuero.erzwiss.uni-leipzig.de/faq.php im Zeitraum von Montag, 21.08., bis Sonntag, 03.09.17, zu stellen.
Vorher und/oder nachher eingehende Anträge werden nicht bearbeitet.

Die Studierenden erhalten am Mi., 13.09., Rückmeldung zu ihrem Antrag. Von zwischenzeitlichen Nachfragen zum Antrag ist abzusehen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Sonderregelung ausschließlich für die Erziehungswissenschaftliche Fakultät gilt.

MASTER Lehramt

Für die Bildungswissenschaften werden keine Mastermodule mehr angeboten. Es sind Module der Staatsexamenstudiengänge entsprechend den Äquivalenzregeln zu belegen. 

Bei Fragen zu den Modulen im LA MA Grundschule wenden Sie sich bitte an Frau Prof.in Riegler, im LA MA Förderpädagogik an Frau Prof.in Popp.

Anträge im Rahmen der Einschreibung

Anträge im Rahmen der Einschreibung sind über die FAQ auf der Website des Studienbüros zu stellen: http://studienbuero.erzwiss.uni-leipzig.de/faq.php

Dazu gehören u. a. Anträge auf von der Studienordnung abweichende Belegung von Modulen.

LEHRAMT Ergänzungsstudien

Die Ergänzungsstudien liegen in der Verantwortung des ZLS, Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung.

Bei Fragen zu den Ergänzungsstudien wenden Sie sich bitte an folgende Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder die Telefonnumer 0341/97 30485 (Montag bis Freitag, jeweils 9 bis 15 Uhr).

Eine Moduleinschreibung ist KEINE Anmeldung zur Wiederholungsprüfung!!

Die Anmeldung zur Wiederholungsprüfung (WHP) kann ausschließlich im Prüfungsamt erfolgen. Welche/r Mitarbeiter/in für Sie zuständig ist, können Sie auf der folgenden Seiteermitteln.

Auf den Seiten der MitarbeiterInnen des Prüfungsamtes sind die Verfahrenswege für die verschiedenen Prüfungsangelegenheiten ausgewiesen.
Eine Modulanmeldung kann NICHT als Anmeldung zur WHP akzeptiert werden.

Sollten Sie ein Modul belegt und die Prüfung nicht bestanden haben, besteht für Sie kein Anspruch, das Modul und dessen Teilveranstaltungen nochmals zu besuchen.

Eine gute Zusammenfassung zum
Prüfungsrecht finden Sie auf dieser Seite.

Keine Einschreibung wegen fehlender Rückmeldung?!

Je nach Ursache folgen Sie bitte der Handlungsempfehlung und seien Sie schnell!!

Ursache: Nicht zurückgemeldet
Sofort über Lastschriftverfahren!! Semesterbeitrag zahlen
→ Status ändert sich erst über Nacht
→ Einschreibung nach Freischaltung vornehmen

Ursache: ExmatrikuliertSofort ins Studentensekretariat
→ Freischaltung dauert länger
→ Unbedingt im Studienbüro vorstellen, um die angestrebten Module anzumelden.

Das heißt NICHT, Sie erwerben ein Anrecht auf Ihr Wunschseminar. Es dient der Abschätzung der notwendigen Kapazität im Gesamtmodul.

Ziele des Blockpraktikums

Ziele als PDF zum Ausdrucken

1. Kennenlernen der Schulrealität
Die Blockpraktika geben die Möglichkeit, Einsicht zu gewinnen in das Berufsfeld des Grundschullehrers unter der Berücksichtigung der veränderten Lebenssituation heutiger Kinder.

2. Wahrnehmung der Kinder
Sie dienen der Wahrnehmung der Kinder und ihrer Ausdrucksformen, in ihren sprachlichen und nichtsprachlichen Mitteilungen. Aus diesen Formen der Mitteilung gilt es Rückschlüsse zu ziehen auf die „Innenseite“ gegenwärtiger Kindheit, auf die Bedürfnisse, Probleme und Nöte, aber auch auf die besonderen Interessen, Gewohnheiten und Wertorientierungen.

3. Erprobung von Konzepten und Modellen
Im Studium angeeignete Konzepte und Modelle, die der Bewältigung von pädagogischen, didaktischen und methodischen Aufgaben in der Grundschule dienen, werden in eigenen Lehrversuchen probeweise realisiert.

4. Überprüfung eigener Kompetenz
Praktika ermöglichen Rückschlüsse auf das eigene Verhalten im Umgang mit Schulkindern und bieten die Gelegenheit, Reaktionen von Kindern auf das eigene Lehrverhalten hin auszuwerten.

5. Einblicke in alle Bereiche des Schulalltags
Insbesondere geht es darum, Formen der Elternarbeit kennenzulernen, Organisationsfragen des Schulalltags zu erkunden, Kooperationsformen im Kollegenkreis wahrzunehmen oder außerunterrichtliche Veranstaltungen zu begleiten.

6. Beratung und Betreuung einzelner Schüler
Dies beinhaltet auch die Beobachtung sozialer Lernprozesse und das Kennenlernen von Maßnahmen der pädagogischen Intervention und Evaluation.

7. Dimensionen der Verantwortung des Lehrerberufs wahrnehmen
Das Wahren der Lernchancen aller Schüler, das Auswählen und Beurteilen von Maßnahmen zur Wahrung sozialer Verträglichkeit und zur Entfaltung der Persönlichkeit aller Kinder zählen zu den pädagogischen Aufgaben des Lehrers

8. Zusammenhänge erkennen
Es geht auch darum, sich mit der Komplexität der Schulwirklichkeit auseinanderzusetzen.

Zu erbringende Leistungen

Leistungen als PDF zum Ausdrucken

Praktikum im Modul 05-GSD-SPS01 (SPS IV) im März:

Präsenzzeit in der Schule: Durchschnittlich 4 Unterrichtsstunden täglich (Hospitationen und Lehrversuche), also insgesamt 80 Stunden im regulären Unterricht sowie Teilnahme an allen schulischen Veranstaltungen (ganztägige schulische Veranstaltungen wie Exkursionen etc. können mit 4 Unterrichtsstunden angerechnet werden)
Lehrversuche: Mindestens 8 Unterrichtsstunden bzw. 360 min (möglichst gleichmäßig auf Ma, Deu, SU und weiteres Fach verteilt)
Systematische Beobachtung: Systematische Beobachtung zu einer ausgewählten grundschulpädagogischen oder grundschuldidaktischen Fragestellung
Schwerpunkte: In einem der beiden Blockpraktika ist der Schwerpunkt auf Hospitationen und Lehrversuche (mindestens 90 Minuten) im Anfangsunterricht zu legen (möglichst Klasse 1)
Modulprüfung: Praktikumsbericht (Inhalt siehe „Praktikumsbericht“)

Praktikum im Modul 05-GSD-SPS02 (SPS V) im September

Präsenzzeit in der Schule: Durchschnittlich 4 Unterrichtsstunden täglich (Hospitationen und Lehrversuche), also insgesamt 80 Stunden im regulären Unterricht sowie Teilnahme an allen schulischen Veranstaltungen (ganztägige schulische Veranstaltungen wie Exkursionen etc. können mit 4 Unterrichtsstunden angerechnet werden)
Lehrversuche: Mindestens 14 Unterrichtsstunden bzw. 630 min (möglichst gleichmäßig auf Ma, Deu, SU und weiteres Fach verteilt); Berücksichtigung fachübergreifender Aspekte; Planung und Durchführung einer geöffneten Unterrichtseinheit (durchaus über mehrere Unterrichtsstunden)
Schwerpunkte: In einem der beiden Blockpraktika ist der Schwerpunkt auf Hospitationen und Lehrversuche (mindestens 90 Minuten) im Anfangsunterricht zu legen (möglichst Klasse 1)
Modulprüfung: Hausarbeit (Inhalt siehe "Hausarbeit")

Fächer im Blockpraktikum

Fächer als PDF zum Ausdrucken

Im Blockpraktikum soll in allen vier Grundschulfächern (Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, weiteres Fach) hospitiert und unterrichtet werden. Ein Schwerpunkt soll dabei auch auf dem vierten Fach liegen, wenn es als kleines Fach studiert wurde und damit noch keine Praktika verknüpft waren (betrifft die Fächer Musik, Kunst, Sport und Werken).

Achten Sie bei der Schulwahl für die Blockpraktika darauf, dass auch dieses kleine Fach an der Schule vertreten ist und ein Mentor dafür zur Verfügung steht.

Start ins Praktikum

Start als PDF zum Ausdrucken

1. Überlegen Sie, wie Sie sich der Klasse vorstellen. Machen Sie sich für die Kinder interessant, indem Sie eine Geschichte erzählen, etwas Wichtiges aus Ihrer Ausbildung ansprechen, einen interessanten Gegenstand mitbringen, ein neues Spiel mit den Kindern einüben usw. Sie sollten in Ihrer Selbstvorstellung signalisieren, dass Sie gerne in die Klasse kommen und sich auf die Zusammenarbeit freuen.

2. Fertigen Sie einen Sitzplan der Klasse an und lernen Sie schnell alle Namen auswendig.

3. Notieren Sie sich, wodurch einzelne Kinder auffallen. Halten Sie fest, welche Dinge Ihnen auffallen, und sprechen Sie am Ende des Schulvormittags mit dem Lehrer darüber.

4. Befassen Sie sich mit dem Zimmer Ihrer Praktikumsklasse. Welche architektonischen Merkmale fallen auf? Beschreiben Sie kurz die Ausstattung. Welche Initiativen wurden ergriffen, um das Klassenzimmer auszugestalten? Verrät die Ausgestaltung etwas über die Lernarbeit, die gegenwärtig stattfindet?

5. Vergleichen Sie einen beobachteten Schulvormittag mit den Erlebnissen aus Ihrer eigenen Schulzeit: Was hat sich verändert? Was ist ähnlich?

6. Welche Regeln und Rituale gibt es in der Klasse?

7. Informieren Sie sich über das „Schulleben“ an Ihrer Praktikumsschule. In welchem Umfang und in welcher Dichte kann man z. B. folgende Elemente finden: Feste, Feiern, Wandertage, Schullandheimaufenthalte, Theater- und Konzertbesuche, Filmvorführungen, Museumsbesuche, Sportveranstaltungen, klassenübergreifende Projekte, Schülerzeitung, Schulhausgestaltung, Elternabende usw. Auch Schulprogramm und Ganztagsangebote geben über Ihre Schule Auskunft. Die hier gesammelten Informationen bilden die Grundlage für den Punkt „Bedingungen und Besonderheiten an der Praktikumsschule“ im Praktikumsbericht des Blockpraktikums SPS IV (Master) bzw. SPS 01 (Staatsexamen).

8. Manche Schulen erwarten, dass Sie sich schriftlich zur Verschwiegenheit verpflichten. Ein dafür geeignetes Formular können Sie sich hier herunterladen.

Hospitationen

Hospitationen als PDF zum Ausdrucken

Versuchen Sie, die Hospitationen unter bestimmten Schwerpunkten durchzuführen und die eigene Aufmerksamkeit während der Hospitationen gezielt auf bestimmte Teilprobleme des Unterrichts zu lenken. Dieser Katalog stellt Auswahlmöglichkeiten zur Schwerpunktsetzung vor, wobei natürlich auch eigene Ideen und Fragen eingebracht werden können. Wichtig ist, sich rechtzeitig mit dem Lehrer über Ihren Beobachtungsschwerpunkt zu verständigen und nach dem Unterricht Ihre Notizen gemeinsam auswerten. (Ohne eine vorherige Absprache könnte es sein, dass Ihre gewählte Fragestellung nicht zum geplanten Unterricht „passt“.)

1. Versuchen Sie, methodische Strukturen im Unterricht zu erkennen und aus dem Geschehen „herauszulösen“. Beispielsweise:
•    Wie wird der Lernprozess in Gang gesetzt?
•    Welche Methoden der Darstellung werden gewählt?
•    Welche Methoden dienen der Sicherung des Gelernten?
•    Wo lernen Schüler von Mitschülern?

2. Versuchen Sie herauszufinden und festzuhalten, worin die wichtigsten Ziele des beobachteten Unterrichts bestanden haben.

3. Notieren Sie alle Lehrerfragen, Impulse und alle Lehreranweisungen, die im beobachteten Unterricht ausgesprochen werden.

4. Versuchen Sie, die Gliederung und den Aufbau des beobachteten Unterrichts zu erkennen.

5. Fragen Sie vor Beginn des zu beobachtenden Unterrichts nach dem Thema. Überlegen Sie, welche Erwartungen Sie an das Thema haben bezüglich der inhaltlichen und methodischen Ausgestaltung. (Welche Aspekte des Themas würden Sie besonders reizen? Welche Ideen haben Sie dazu?) Vergleichen Sie Ihre eigenen Erwartungen mit dem beobachteten Unterricht.

6. Versuchen Sie einzuschätzen, inwieweit das gewählte Anspruchsniveau des Unterrichts den Schülern gerecht wird. Lassen bestimmte Verhaltensweisen der Schüler auf eine Unterforderung bzw. Überforderung schließen?

7. Versuchen Sie zu beobachten, inwiefern sich das informelle Beziehungsgefüge (Freundschaften, Rivalitäten, Abneigungen usw.) auf den Unterricht auswirkt. Kommen die Beziehungen der Schüler untereinander in fruchtbarer oder in störender Weise zum Tragen?

8. Versuchen Sie zu beobachten, inwieweit die Fähigkeit zum kooperativen Lernen entwickelt ist. Überlegen Sie Möglichkeiten der Förderung von kooperativen Lernformen.

9. Versuchen Sie festzustellen, an welchen Stellen des Unterrichts eine Differenzierung stattfindet. Wo wird auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen, auf unterschiedliches Interesse, auf unterschiedliches Lerntempo, auf unterschiedliche Leistungsfähigkeit Rücksicht genommen?

10. Versuchen Sie festzustellen, wie Lehrer und Schüler auch durch nichtsprachliches Verhalten Einfluss auf den Unterricht nehmen. Spielen Mimik, Gestik, Körperhaltung und Bewegung im Raum eine Rolle?

11. Was geschieht, wenn Schüler Fehler machen? Wie reagiert der Lehrer, wie reagieren die Mitschüler darauf? Wie wird Lob formuliert?

12. An welchen Stellen des Unterrichtsverlaufs werden Vorwissen zum Thema und die Vorerfahrung der Schüler sichtbar? Greift der Lehrer auf die Vorerfahrungen bewusst zurück?

13. Welche Rolle spielen Medien im Unterricht?

14. Erfassen Sie die Heterogenität der Klasse.

Wichtig ist, nach dem Unterricht mit dem Lehrer Ihre Notizen gemeinsam auswerten.

Systematische Beobachtung im Modul 05-GSD-SPS01

Systematische Beobachtung als PDF zum Ausdrucken

Sie legen zunächst eine fachdidaktische oder grundschulpädagogische Fragestellung fest. In einer intensiven Auseinandersetzung mit aktueller Fachliteratur erarbeiten Sie die entsprechenden theoretischen Grundlagen und stellen diese schriftlich dar. Sie beobachten mehrere Unterrichtsstunden unter dieser vorab festgelegten Fragestellung und protokollieren diese. Anschließend werden die theoretischen Annahmen und die Beobachtungen aus der Praxis in Beziehung gesetzt und kritisch reflektiert. Diese Beobachtung soll, wenn sie an ein bestimmtes Unterrichtsfach gekoppelt ist, nach Möglichkeit nicht in den Unterrichtsfächern durchgeführt werden, in denen die ausführlichen Unterrichtsentwürfe angefertigt werden.

Im Praktikumsbericht soll die Darstellung der systematischen Beobachtung umfassen:
o    Fragestellung / Ausgangspunkt der Überlegungen
o    Theoretische Fundierung des Themas
o    Konkretisierung der Fragestellung für die Beobachtung
o    Beobachtungsprotokolle mit Schwerpunktsetzung
o    Bewertung der Ergebnisse, Resümee und Schlussfolgerungen

Ordnen Sie die Beobachtungsprotokolle bitte an dieser Stelle in den Praktikumsbericht ein, nicht im Anhang. Tippen Sie diese Protokolle nicht nachträglich ab, sondern übernehmen Sie sie so, wie sie während der Beobachtung entstanden sind. Vergessen Sie nicht, diese Seiten mit durchzunummerieren.

Übernahme von Teillehraufgaben

Teillehraufgaben als PDF zum Ausdrucken

Im Schulpraktikum entstehen zahlreiche Anlässe, sich mit Teillehraufgaben in das Unterrichtsgeschehen einzubringen. Solche Teillehraufgaben haben den Vorteil, dass sie überschaubar sind und die Möglichkeit bieten, die Reaktion von Schülern auf das eigene Lehrverhalten zu beobachten und damit die eigene Lehrtätigkeit zu beurteilen. Auf diese Weise entstehen Lernsituationen für die Studenten, die eine geringere Komplexität als ganze Unterrichtsstunden aufweisen und deshalb leichter zu bewältigen sind. Teillehraufgaben sollen so gewählt werden, dass sie die pädagogische Arbeit in einer Schulklasse wirksam unterstützen.

Es ist nicht möglich, einen abgeschlossenen Katalog von Teillehraufgaben zu benennen. Zahlreiche Möglichkeiten entstehen vor allem dort, wo es um Übungsphasen geht, wo der Unterricht differenziert werden soll, wo einzelne Schüler oder kleine Schülergruppen individuell gefördert werden müssen und schließlich dort, wo es darum geht, eine detaillierte Rückmeldung über Lernerfolge zu geben. Folgende Möglichkeiten können nach Absprache mit dem Lehrer gewählt werden:

1. Ergreifen Sie Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung, Betreuung und Auswertung von Gruppenarbeit stehen. Insbesondere die Betreuung einzelner Gruppen ist im Rahmen einer Hospitation leicht möglich.

2. Unterrichten Sie eine kleine Schülergruppe parallel zur Klasse, indem sie mit den Schülern in einen anderen Raum gehen. Überlegen Sie mit dem Lehrer, welche Schüler für eine solche besondere Betreuung vorrangig in Frage kommen.

3. Leiten Sie ein Gespräch, an dem sich die ganze Klasse beteiligt. Wie lassen sich Wortmeldungen aufnehmen und bündeln, wie lassen sich Streitfragen weiterführen und klären, wie kann man ein Ergebnis festhalten und darstellen, wie lassen sich Schüler aktivieren, die sich nicht von selbst beteiligen möchten?

4. Üben Sie den Umgang mit Hausaufgaben: Lassen Sie sich etwas Originelles einfallen, wie man die Hausaufgaben besprechen, vergleichen, auswerten kann. Auch das Stellen von Hausaufgaben will geübt sein.

5. Leiten Sie Übungsphasen im Unterricht: Es geht hier nicht um die Erarbeitung neuer Inhalte, sondern um eine variationsreiche Übung und Anwendung des Gelernten.

6. Betreuen Sie Schülergruppen bei außerunterrichtlichen Aktivitäten: Besuch einer Bibliothek, Suche nach Informationsquellen, Erstellen von Interviews.

Unterrichtsvorbereitung - Vorüberlegungen

Vorüberlegungen als PDF zum Ausdrucken

1. Grundsätzliches

Jeder Unterricht muss durch Vorüberlegungen vorbereitet werden. Auch erfahrene Lehrer führen sie oft schriftlich durch. Für den Lehranfänger ist es wichtig, entscheidende Einflussfaktoren zu bedenken. Auch Materialien müssen rechtzeitig eingeplant werden, ihre Besorgung oder Herstellung verlangt oft eine frühzeitige Planung. Genaue Vorbereitung bedeutet aber nicht Festlegung auf nur einen linearen Unterrichtsweg. Alternativen sollten mit bedacht werden. Dies gilt insbesondere für mögliche Reaktionen der Schüler.
Die Vorüberlegungen konzentrieren sich meist auf die im Folgenden dargelegten Aspekte. Sie sollten allerdings nicht schematisch durchgeführt, sondern dem Fach und dem Thema angemessen gestaltet werden. Die didaktischen Entscheidungen sollten nicht nur getroffen, sondern auch begründet werden: Daher oft die Warum- und Wozu-Frage stellen.

2. Sachanalyse

Sachlich-fachliches Wissen und Können ist erste Voraussetzung für Unterricht. Daher ist in jedem Fall eine Vorbereitung zur Sache notwendig, die auch längerfristig geplant sein muss, wenn sie beispielsweise eigene Erkundungen oder Expertenbefragungen verlangt. Wichtig ist, dass man nicht nur liest, sondern auch selbst beobachtet, die Natur erkundet, Experten aufsucht, Versuche selbst durchführt, Alternativen erprobt usw. Sachliche Vorbereitung führt folglich zum notwendigen Wissen, Können und Vorverständnis. Die Nutzung angemessener Fachliteratur wird vorausgesetzt.

3. Bedingungsanalyse

In der Bedingungsanalyse werden die Voraussetzungen für die konkrete Unterrichtsstunde erfasst. Die Literatur benennt einen umfangreichen Katalog von Voraussetzungen, die beachtet werden können. Dazu gehören familiäre, motivationale, kulturelle, kognitive, emotionale, psychomotorische, sprachliche, soziale, gruppale, schulische, ergonomische, sachstrukturelle und individuelle Voraussetzungen. Hierbei müssen nicht alle Voraussetzungen für jede Stunde im Blickfeld sein. In der Bedingungsanalyse einer Unterrichtsstunde sollen nur diejenigen Aspekte thematisiert werden, aus deren Betrachtung dann auch Konsequenzen für didaktische Entscheidungen entstehen. Es geht darum festzustellen, wie diese Schüler, in diesem Fach und mit diesem Thema mit der Hilfe des Lehrers lernen können. Das Wissen (oft sind es nur Vermutungen) über die Voraussetzungen der Kinder kann gewonnen werden durch

  • Beobachtungen während des Unterrichts oder durch Befragungen (mündlich oder schriftlich),
  • Gespräche mit dem Mentor, der genauere Auskünfte aus längeren Umgangserfahrungen geben kann,
  • eigene Überlegungen aufgrund des Studiums von Fachliteratur.

Bedingungen, die beide Unterrichtsentwürfe betreffen (z.B. Zusammensetzung der Klasse), sind im Praktikumsbericht (05-GSD-SPS01) nur einmal darzustellen.

4. Begründung des Inhalts (z.B. als Didaktische Analyse in Anlehnung an Klafki)

Nicht bei allen Unterrichtsinhalten ist eine Didaktische Analyse mit all ihren Bestandteilen sinnvoll; sie bietet sich an bei allen Themen des Sachunterrichtes sowie bei der Auswahl von Gegenständen in den Bereichen Literatur, Musik, Kunst, Werken... Den Bestandteil eines ausgewiesenen Lehrgangs (z.B. Arithmetik, Buchstabeneinführung) auf die Bedeutung für den Schüler bzw. die Schülerin zu untersuchen, ist nicht sinnvoll (da müsste man den gesamten Lehrgang untersuchen, was aber in der Regel auch nicht sinnvoll ist). Auch für den Sportunterricht ist eine vollständige Didaktische Analyse nicht sinnvoll. Informieren Sie sich in Ihren Fächern über alternative Verfahren zur Begründung von Unterrichtsinhalten.

Gegenwartsbedeutung:

Welche Bedeutung hat der Inhalt im aktuellen Leben der Kinder? Was können sie mit dem Inhalt z.B. in ihrer Freizeit oder in den nächsten Ferien anfangen?

Zukunftsbedeutung:
Worin liegt die Bedeutung des Inhalts für die Zukunft der Kinder? Welche Bedeutung hat der Inhalt für den späteren Bildungserwerb (nach der Schule), die Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder?

Sachstruktur des Inhalts:
Welche spezifische Struktur hat der Inhalt? Welche Zusammenhänge bestehen? Welche Schwierigkeiten könnten auftreten? Welche Lernhilfen sind erforderlich? Hier ist auch die didaktische Reduktion (von der Sachanalyse ausgehend) einzuordnen.

Exemplarische Bedeutung:
Welches allgemeine Problem, welchen allgemeinen Sachverhalt erschließt der Inhalt? Wofür steht der Inhalt exemplarisch? Wo wird später darauf Bezug genommen und erweitert?

Zugänglichkeit:
Welche Zugänge haben die Kinder von sich aus zum Thema? Welches sind die Besonderheiten, Phänomene, Situationen, die geeignet sind den Kindern der Klassenstufe diesen Inhalt interessant, fragwürdig, zugänglich, begreifbar zu machen?

Unterrichtsvorbereitung - Ziele

Ziele als PDF zum Ausdrucken

Im Zusammenhang mit der sachlichen Auseinandersetzung spielt das Festlegen der Unterrichtsziele eine wichtige Rolle. Im komplexen Sachverhalt sind Ziele festzulegen, die möglichst im inneren Zusammenhang stehen oder besonders repräsentativ sind. Die Ziele ergeben sich

  • aus Lehrplanvorgaben, die begründbar und einsichtig sein müssen und benannt werden (kurz und präzise, in der Regel ohne zusätzliche Erläuterungen)
  • aus Gesprächen mit dem Mentor, der Sachverhalt und Klasse gut kennt,
  • aus einer eigenen vertieften Auseinandersetzung mit der Sache und
  • aus der Kenntnis von Interessen und Entwicklungspotenzialen der Kinder.

Ziele werden nicht nur aufgelistet, sondern durchdacht, auf Zusammenhänge überprüft und auch auf Realisierbarkeit durchleuchtet. Es sollte bei den methodischen Entscheidungen auch geprüft werden, ob sich im geplanten Unterricht die festgesetzten Ziele erreichen lassen (Übereinstimmung von Ziel, Inhalt und Methodenentscheidungen).

Die Ziele sind so zu formulieren, dass sie den erreichten Zuwachs der Kinder an Wissen, Können und Wertvorstellungen sprachlich zum Ausdruck bringen.

1. Ein Ziel beschreibt, was am Ende (der Stunde, des Blocks, der Unterrichtseinheit) erreicht sein soll. [Inhalte gehören nicht in die Zielbeschreibungen. Die Formulierung als zu erreichender Sollzustand kann helfen, Inhaltsbeschreibungen zu vermeiden.]

2. Es gibt langfristige Ziele und Ziele, die für die vorbereitete Einheit gelten (Stunde, Block, Unterrichtseinheit). [Langfristige Ziele sind keine übergeordneten Ziele. Es sind vielmehr Ziele, an denen in der jeweiligen Einheit und weiteren (auch) gearbeitet wird, die sich jedoch nicht in Teilziele untergliedern lassen.]

3. Es sollten wenige Ziele formuliert werden, die für die vorbereitete Einheit wesentlich sind. [Eine Inflation von Zielen sollte vermieden werden.]

4. In den sächsischen Lehrplänen werden die Aufgaben der Grundschule mit Wissensvermittlung, Kompetenzentwicklung und Werteorientierung beschrieben. Wenn es die Thematik zulässt, sollten die Ziele diese drei Bereiche abdecken.
In der Literatur finden sich viele weitere Möglichkeiten, Ziele zu untergliedern; die darin verwendeten Zielbereiche lassen sich oft nicht eindeutig voneinander abgrenzen.
[Eine Einteilung und Untergliederung der Ziele nach Zielbereichen ist möglich, wird jedoch nicht empfohlen.]

5. Auf die Vorgabe einer einheitlichen sprachlichen Formulierung der Ziele wird verzichtet. [Korrekte Orthografie und Grammatik dürfen jedoch erwartet werden.]

6. Ziele sollen (müssen aber nicht in jedem Fall) operationalisierbar sein.

7. Ziele sollen nicht in einem Fließtext "untergehen".

Unterrichtsvorbereitung - Methodendiskussion

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Mit der Eröffnung der methodischen Diskussion als Bestandteil jeder Vorbereitung auf Unterrichtsvorhaben verfolgen Sie grundlegende Fragestellungen zur Gestaltung von Lehr- und Lernwegen im Unterrichtsverlauf:

  • Wie und mit welchem zeitlichen Aufwand werden die Schülerinnen und Schüler an das Thema herangeführt?
  • Was soll geschehen, damit die Lernenden für das Thema gewonnen werden?
  • Wie erfolgt die konkrete Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand?
  • Wann und auf welche Weise lassen sich Ergebnisse sinnvoll festhalten, wie absichern?
  • Wie und wann kann das Gelernte angewendet werden?

Methoden als strukturierte und individuell ausgerichtete Lernhilfen stehen also im Vordergrund dieses Abschnittes. Im Kontext von Inhalt und Zielstellungen und unter Berücksichtigung der Bedingungsanalyse und Begründung des Inhalts wägen Sie verschiedene mögliche Lehr- und Lernwege sorgfältig ab setzen sich mit ihnen kritisch auseinander. Dabei wenden Sie Ihre Kenntnisse an

  • zu konzeptionellen Ansätzen der Unterrichtsplanung (Entdeckendens Lernen, Handlungsorientiertes Lernen, Kooperatives Lernen, Problemorientiertes und mit zunehmender Offenheit auch Projektorientiertes Lernen usw.),
  • zu Unterrichtsmethoden (Vortrag, Mindmap, Gruppenpuzzle, Rollenspiel, Moderation, Drei-Schritt-Interview, Postergestaltung, Placemat usw.) und
  • zu mit dem Kompetenzaufbau beim Schüler verknüpften Vorgehensweisen (Ordnen, Strukturieren, Informieren, Beobachten, Beurteilen, Darstellen, Gestalten, Planen, Ausführen usw.).

Berücksichtigen Sie im Rahmen dieser Diskussion wichtige Einsatzmöglichkeiten verschiedener Sozialformen, unterstützend wirkende Medien sowie die Interessen, Lernwege, Übestrategien und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler (von der Differenzierung bis hin zu geöffneten Unterrichtsphasen). Ihre Entscheidung im Planungsprozess erfährt somit eine eindeutige und pädagogisch vertretbare Begründung.

Eine Diskussion ergibt sich nur, wenn tatsächlich und unvoreingenommen Alternativen für die einzelnen Unterrichtsschritte benannt und verglichen werden, eine Entscheidung getroffen und diese begründet wird.

Die Darstellung der Methodendiskussion und -entscheidung kann im Praktikumsbericht (Modul SPS IV bzw. SPS 01) im Fließtext oder auch in Form einer Tabelle erfolgen. An dieser Stelle ist jedoch darauf zu achten, weder eine Verlaufsplanung vorwegzunehmen, noch den Stundenablauf einfach zu verbalisieren.

Unterrichtsvorbereitung - Verlaufsplanung

Verlaufsplanung als PDF zum Ausdrucken

In der Unterrichtsvorbereitung sollte der Unterrichtsverlauf logisch nachvollziehbar und fachsprachlich korrekt dargestellt werden. Dabei ergibt sich nicht eine einfache Auflistung, sondern eher eine Unterrichtsdramaturgie, welche in der Darstellung sehr unterschiedlich ausfallen kann. Die hängt unter anderem davon ab, ob es sich um eine 45-Minuten-Einheit, einen Block  oder einen Tag handelt. Im Anschluss an den Unterricht sollten Sie (ggf. mit Mentor und /oder Betreuer) überprüfen, ob die gewählte Form für Sie praktikabel und dem Geschehen angemessen war.

Die Verlaufsplanung inklusive "Kopf" (Organisatorische Angaben, Ziele etc.) ist dem Mentor bzw. der Mentorin vor dem Unterricht zur Verfügung zu stellen.

Unterrichtsvorbereitung - Reflexion

Reflexion als PDF zum Ausdrucken

Das Ziel der Unterrichtsreflexion ist die Professionalisierung des Lehrerhandelns und dadurch die Steigerung von Unterrichtsqualität. Dazu zählt das Nachdenken über das eigene Handeln ebenso wie das Reflektieren über Szenen, Ereignisse, Besonderheiten des Unterrichts und das Finden von Handlungsalternativen und eigenen Entwicklungsschwerpunkten.

Dies erfolgt in einem kategoriengeleiteten Vergleich von Unterrichtsplanung und tatsächlichem Verlauf. Die Einschätzung sollte allgemeine Aspekte wie beispielsweise das Erreichen der Unterrichtsziele, Auswahl der Inhalte und Methoden, Lehrerhandeln oder didaktische Struktur beinhalten. Zur tieferen Reflexion sollten Sie sich gezielt Fragen zu Ihrem Unterricht stellen, die Einzelaspekte genauer betrachten:

  • Waren die Aufgabenstellungen Unterrichtsinhalt und Schülern angemessen?
  • Habe ich die Lernausgangslage richtig eingeschätzt?
  • Welche Ursachen gab es für Unterrichtsstörungen?
  • Warum bin ich von meiner Planung abgewichen?
  • An welchen Stellen wäre Differenzierung nötig/möglich?
  • Welche Lern- und Unterrichtsprinzipien habe ich beachtet/nicht beachtet?

Für die Entwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit ist es wichtig, aus diesen Erkenntnissen persönliche Entwicklungsziele zu formulieren.

Didaktische Hinweise für das Fach Deutsch

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Anregungen für Unterrichtsversuche in den einzelnen Lernbereichen
(Terminologie gemäß sächsischem Lehrplan 2004/2009)

Schriftspracherwerb (Klassenstufen 1 und 2)

  • Spiele und Übungen zur phonologischen Bewusstheit,
  • Einführung ausgewählter Laut-Buchstaben-Beziehungen,
  • Übungen zur Orientierung auf der (An-)Lauttabelle,
  • Schaffen sinnvoller Lese- und Schreibanlässe,
  • Leseübungen zum Auf- und Ausbau basaler Lesefertigkeiten,
  • Übungen zur Steigerung der Lesegeläufigkeit/Leseflüssigkeit,
  • (Hand-)Schreibübungen im Rahmen des Schreibschriftlehrgangs.

Sprechen und Zuhören

  • Übungen und Aufgaben zum „Vor und zu anderen sprechen“ (z. B. kleine Vorträge/ Präsentationen zu ausgewählten Themen erarbeiten)
  • Schaffen von Rede- und Gesprächsanlässen, die bestimmte sprachliche Handlungsmuster ins Zentrum stellen (z. B. das Erzählen, Anleiten, Beschreiben, Erklären etc.),
  • Übungen zum aktiven Zuhören, Aufgaben zum Hörverstehen mündlicher Texte,
  • Analyse von Video- und Tonaufnahmen.

Für sich und andere schreiben

  • Erproben verschiedenartiger (kommunikativer, personal-kreativer, produktiver und funktionaler) Schreibaufgaben,
  • Bereitstellen von Schreibanregungen für das freie Schreiben,
  • Aufgaben zu ausgewählten Teilprozessen des Schreibens (v.a. zum Planen und Überarbeiten von Texten), Erarbeiten grundlegender Arbeitstechniken und Operationen des Überarbeitens,
  • Überarbeiten von selbst verfassten Texten mithilfe von Peer-Feedback-Verfahren (Schreibkonferenz, Textlupe u.a.).

Richtig schreiben

  • Untersuchen ausgewählter Regularitäten der deutschen Orthographie (Konsonantgraphemverdopplung, Silben-h, Umlautschreibung, etc.),
  • Übungen zu ausgewählten Merkschreibungen (Dehnungs-h, <V>-Wörter, Vokal-graphemverdopplung etc.),
  • Einführung in die Nutzung des Wörterbuchs.

Lesen/Mit Medien umgehen

  • Lesestrategien einführen und an geeigneten (Sach-)Texten anwenden,
  • handlungs- und produktionsorientierte Formen des Umgangs mit literarischen Texten erproben (z. B. szenisches Interpretieren, Weiter- und Umschreiben von Texten etc.),
  • ein Literarisches Unterrichtsgespräch zu einem geeigneten literarischen Text führen,
  • verschiedene mediale Erscheinungsformen von Literatur nutzen (Printtexte, Hörmedien, Filme etc.).

Sprache untersuchen

  • die innere und äußere Mehrsprachigkeit der Klasse für systematische Sprachvergleiche nutzen,
  • mithilfe operationaler Verfahren („Glinz’sche Proben“) Sprache untersuchen und grundlegende grammatische Begriffe entwickeln,
  • „Forscherwerkstätten“ zu ausgewählten sprachlichen Phänomenen vorbereiten,
  • Sprachspiele als Ausgangspunkt für sprachliche Entdeckungen heranziehen.
Didaktische Hinweise für das Fach Mathematik

Didaktische Hinweise Mathematik als PDF zum Ausdrucken

Die folgenden Hinweise sind einerseits als mögliche Schwerpunkte für Ihre Unterrichts-beobachtungen und -dokumentationen (z.B. mittels eines zuvor erstellten Leitfadens), andererseits aber auch als Anregungen für Ihre Unterrichtsversuche in den verschiedenen Lernbereichen zu verstehen.

Allgemeine Aufgaben

1. Welche Lehr- und Lernmaterialien (insbesondere Schulbücher, Anschauungs- und Arbeitsmittel, audiovisuelle Medien) kommen an Ihrer Praktikumsschule im Mathema-tikunterricht zum Einsatz?
2. Sammeln Sie Beispiele von Aufgaben, in denen die Verbindung und das Zusammenwirken der einzelnen Lernbereiche (Arithmetik, Geometrie, Größen, Sachaufgaben) wirkungsvoll zum Ausdruck kommen.
3. Welche Besonderheiten des mathematischen Anfangsunterrichts können Sie beobachten? Wie wird den Altersbesonderheiten der Schulanfänger und den Anforderungen beim Lernen mathematischer Inhalte Rechnung getragen?
4. Inwieweit werden in der pränumerischen Phase Formenlehre und Formenzeichnen veranlagt?

Besondere Aufgaben für die einzelnen Lernbereiche

Arithmetik
1. Inwiefern wird der Erfahrungsraum der Schüler bei einem umweltbezogenen und anwendungsorientierten Lernen im Erstrechenunterricht berücksichtigt?
2. Wie gelingt es, bei den Schülern ein Verständnis der Zahlaspekte und Einsichten in den Zahlenraum zu entwickeln (Beispiele)?
3. Mit Hilfe welcher Materialien und Darstellungen werden die Rechenoperationen erarbeitet? Welche Handlungserfahrungen und Vorstellungen aus Sachsituationen werden dabei genutzt?
4. Wie werden die Grundaufgaben unter Nutzung vielfältiger Übungsformen erarbeitet?
5. Wie werden entsprechende Zahlvorstellungen bei der Erweiterung des Zahlenrau¬mes in Klasse 3 und 4 erworben und die schriftlichen Verfahren der Addition, Subtrak¬tion, Multiplikation und Division erarbeitet und geübt?

Größen und Sachaufgaben
1. Beobachten Sie, welche Größen im Mathematikunterricht benutzt werden und welche Schwierigkeiten Schüler im Umgang mit ihnen haben.
2. Halten Sie fest, welche Bedeutung in diesem Lernbereich dem Vergleichen von Größen (Abschätzen, Experimentieren, Berechnen) zukommt.
3. Welche Übungen mit fachübergreifendem Bezug zum Sachunterricht dienen dazu, frühzeitig Erfahrungen in den Größenbereichen zu sammeln?
4. Wie wird an den schwierigen Inhaltsbereich „Sachaufgaben“ herangegangen, um Misserfolge und Frustrationen bei den Schülern abzubauen?
5. Sammeln Sie Beispiele von Sachaufgaben, die der kindlichen Erfahrungswelt entstammen und Interesse bei den Schülern wecken!
6. Welche Rechengeschichten und Sachaufgaben werden von den Schülern selbst gefunden und formuliert? Welche motivierende Funktion kommt dem zu?
7. Beschreiben Sie die im Mathematikunterricht verwendeten verschiedenen Formen von Sachrechenaufgaben. Versuchen Sie, dabei eine Systematik zu entwickeln. Wie werden Verfahren zur Lösung von Sachrechenaufgaben erarbeitet?

Geometrie
1. Vergleichen Sie die Gestaltung des Geometrieunterrichts mit den Unterrichtsformen in den anderen mathematischen Lernbereichen. Welche Besonderheiten fallen Ihnen auf?
2. Beobachten Sie und halten Sie fest, an welchen Stellen der Geometrieunterricht Beiträge zur Raumanschauung und Umwelterschließung liefert.
3. Versuchen Sie zu beschreiben, welche Erfahrungen die Schüler im Umgang mit geometrischen Körperformen gewinnen und an welchen Stellen es den Schülern schwerfällt, raumgeometrische Betrachtungen nachzuvollziehen.
4. Notieren Sie, welche Begriffe der ebenen Geometrie verwendet und welche Begriffe neu erarbeitet werden. Wie lernen die Schüler neue geometrische Formen kennen? Welche Rolle kommt dabei dem eigenen Handeln zu?
5. Halten Sie fest, welche Fertigkeiten einzelne Schüler beim geometrischen Zeichnen, Skizzieren und Konstruieren bereits besitzen und überlegen Sie, welche Möglichkeiten zur Ausbildung feinmotorischer Fähigkeiten bestehen.

Didaktische Hinweise für das Fach Sachunterricht

Didaktische Hinweise Sachunterricht als PDF zum Ausdrucken

Für die gezielte Analyse von Sachunterrichtseinheiten ist es hilfreich, sich eine entsprechende Zielstellung im Vorfeld der Beobachtung zurechtzulegen, unter der der Sachunterricht beobachtet werden soll. Solche Zielstellungen könnten beispielsweise sein:

  • In welchem Maße werden Differenzierung und Individualisierung im beobachteten Sachunterricht umgesetzt und wie beurteile ich die Qualität der eingesetzten Maßnahmen?
  • Wie werden Erfahrungen und Erlebnisse der Kinder als wichtige Anknüpfungspunkte für den Sachunterricht berücksichtigt, aktiviert, vertieft und erweitert?
  • Werden die Kinder an der Planung und Gestaltung eines sachunterrichtlichen Themas beteiligt bzw. wirken mit?
  • Auf welche Art und Weise werden Inhalte, Ziele und Themen des Sachunterrichts bestimmt und gerechtfertigt?
  • Welche allgemeinen und welche spezifischen Unterrichtsformen und -methoden des Sachunterrichts werden angewendet? Wie werden die Begegnung und Auseinandersetzung mit Wirklichkeit im Unterricht ermöglicht?
  • Welche Lehr- und Lernmittel werden im Sachunterricht eingesetzt, wie und mit welchen Wirkungen geschieht das?

Für die Gestaltung eigenen Unterrichts empfehlen wir Ihnen, grundlegende didaktische Modelle, die Sie in ihrer bisherigen Ausbildung über sachunterrichtsspezifische Unterrichtsplanung, -durchführung und -auswertung kennen gelernt haben, nun individuell in der Praxis zu erproben und anzuwenden, gleichzeitig über deren Verwendung (Vor- und Nachteile) zu reflektieren und somit die eigene Planungs- Handlungs- und Steuerungskompetenz für den Sachunterricht kontinuierlich zu steigern. Derartige grundlegende sachunterrichtsdidaktische Konstrukte zur Umsetzung in der Praxis können sein:

  • Erschließen einer Unterrichtseinheit des Sachunterrichts mit Hilfe von Joachim Kahlert’s didaktischen Netzen,
  • Erproben sachunterrichtsspezifischer Unterrichtsmethoden (Experimentieren, Erkunden,…),
  • Einbinden von außerschulischen Lernorten in die Themenstellungen des Sachunterrichts,
  • Beteiligung der Kinder bei der Erarbeitung (Vorbereitung) einer Sachunterrichtseinheit,
  • gezielter Einsatz von differenzierenden Maßnahmen im Unterricht,
  • thematisch gebundenes Ausbalancieren (Erproben) des Spannungsfeldes zwischen kindlichen Lebensweltbezügen einerseits und Wissenschaftsorientierung andererseits,
  • Einsatz verschiedenster Medien im Sachunterricht und Erprobung der Wirkungen dieser im Empfinden des Grundschulkindes.
Didaktische Hinweise für das Fach Englisch

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Here is a checklist of things to look out for and evaluate/reflect on when you teach or observe English lessons:

Lesson sequence

  • Opening, including the transition from previous activities (break, other lesson etc.) to English
  • Closing – Is there a link back to the opening?
  • Transitions between phases/tasks – smooth and successful? clear to students?
  • Variation and suitability of social forms

Classroom procedures and management

  • Clarity of instructions and explanations given, scaffolding techniques to aid comprehension
  • Creation of opportunities for learner output, including scaffolding techniques for language production
  • Variety of skills addressed
  • Variety of activities / addressing different learner types
  • Timing & time management
  • Flexibility in reacting to the situation
  • Handling of discipline issues
  • student involvement (who participated/who was left out, strategies to include everyone etc.)
  • Checking of student comprehension, progress and success
  • Feedback-giving (praising and encouraging, but also error correction)

Teacher language

  • Correctness (grammar, pronunciation, lexis)
  • Suitability for learner level, including linguistic flexibility and ability to rephrase
  • Speed and volume
  • Body language / facial expressions
  • Minimum L1 use – effectiveness of strategies for establishing a monolingual classroom; classroom phrases, scaffolding techniques to aid comprehension

Materials & media

  • Suitability / appropriateness
  • Variation
Didaktische Hinweise für das Fach Sport

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Beobachtung und Analyse des Sportunterrichts

Folgend finden Sie ausgewählte Beobachtungsschwerpunkte, die für eine zielgerichtete Analyse des Sportunterrichts von Bedeutung sein könnten:

  • Mit welchen Ritualen wird der Sportunterricht eröffnet bzw. geschlossen? Gibt es weitere Rituale?
  • Wie werden Übergänge organisiert (zwischen einzelnen Phasen im Unterricht, aber auch Übergang von der Umkleidekabine zur Turnhalle und zurück)?
  • Wie geht die Lehrkraft mit Schwierigkeiten um (z.B. Verletzung, Verweigerung, Unzufriedenheit mit Gruppenbildung)?
  • Wie gehen Lehrkraft sowie SuS mit Sieg/Niederlage bzw. Erfolg/Misserfolg um? Wie motiviert die Lehrkraft SuS zur Bewegung?
  • Werden differenzierte und individualisierte Bewegungsangebote gemacht, ggf. welche und wie wird dies organisiert?
  • Werden den SuS Handlungsspielräume eröffnet, ggf. wie gelingt das (Beachtung der Aufgabenstellung)?
  • Wie werden Sport- und Alltagsgeräte über den Stundenverlauf eingesetzt?
  • Werden SuS an der inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung beteiligt (z.B. Geräte Auf- und Abbau, Einbringen von Spielideen)?
  • Wie wird Sportunterricht ausgewertet (Rückmeldungen der Lehrkraft und der SuS)?

Planung und Durchführung des Sportunterrichts

Hier finden Sie zusätzliche Hinweise, die den Sportunterricht im Speziellen betreffen

Sachanalyse

Sportwissenschaftliche Grundlagen (z.B. Definition Schnelligkeitsfähigkeiten, koordinative Fähigkeiten, Systematik von Spielen, Beschreibung von spezifischen Bewegungsabläufen, z.B. Rolle vorwärts) bzw. Fachwissen zu Geräten (z.B. Was ist ein Rollbrett? Aufbau eines Rollbretts mit Kugellager usw.) oder Arrangements (z.B. Definition und Merkmale von Bewegungslandschaften)

Begründung des Inhaltes

Beziehen Sie hier auch Punkte der motorischen Ontogenese, sensibler Phasen und gesellschaftlicher Relevanz mit ein. Beachten Sie kindliche Bedürfnisse, den Bezug zur Lebenswelt und zur Gesundheitsorientierung, um die Bedeutung des Inhalts für die SuS deutlich hervorzuheben.

Zielstellung

Auch im Sportunterricht klare Orientierung an der Zielstellung, Ausgangspunkt sind zunächst die Lernziele, nicht ein bestimmter Inhalt

Unterrichtsverlauf/Struktur

  1. Einleitung/Erwärmung: Aufwärmen, Einstimmen, Vorbereiten oder Erläutern
  2. Hauptteil: Erkunden, Spielen, Lernen, Üben, Wetteifern; Z.B. Sammeln von Bewegungserfahrungen, Neuerwerb von Bewegungsformen, Üben von gelernten Fertigkeiten, (kreative) Bewegungsgestaltung oder Anwendung des Könnens
  3. Schluss/Ausklang: Körperlich, kognitiv und emotional einen Abschluss der Sportstunde finden

Methodendiskussion

  • Induktives oder deduktives Vorgehen (selbständiges Erproben oder Vorgaben machen)?
  • Differenzierende Maßnahmen, Wahloptionen?
  • Auswahl von Geräten und Materialien?
  • Organisation von Auf- und Abbau?
  • Gestaltung von Übergängen und Einsatz von Ritualen?
  • Sicherheit und Gefahrenminimierung?
Didaktische Hinweise für das Fach Werken

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Beobachtung und Analyse des Werkunterrichts

Für eine exakte und zielführende Analyse ist eine Fokussierung auf ausgewählte Beobachtungsschwerpunkte zu empfehlen. Mögliche Schwerpunkte könnten von besonderem Interesse sein:

  • Wie hoch ist der Grad der Anweisungsgebundenheit und der Vorgaben im Werkunterricht? An welchen Stellen haben die Schüler Möglichkeiten, individuell und kreativ tätig zu werden?
  • Findet technische Problemlösung selbsttätig statt oder ist sie sehr lehrergelenkt?
  • Wird der Fachraum für Werken genutzt, werden seine Möglichkeiten ausgeschöpft? Wie ist der Fachraum ausgestattet?
  • Werden didaktische Empfehlungen des Lehrplans beachtet (Klassenteiler, Planung als Doppelstunde, Berücksichtigung von Interessen und Erfahrungen der Schüler, prozessorientierte Leistungsbewertung, Einhaltung von Ordnungsprinzipien, spezifische Hilfestellungen insbesondere für Linkshänder…)
  • Wie werden verschiedene Werkzeuge und Materialien eingesetzt? Sind Arbeitsverfahren und Materialien lehrplanadäquat?
  • Werden Arbeitssicherheitsvorgaben und die Werkraumordnung beachtet und eingehalten? Wie werden solche Inhalte vermittelt und kontrolliert?
  • Findet Differenzierung und Individualisierung (auch Genderisierung) statt? Wenn ja, wie?
  • Welche Unterrichtsformen und -methoden werden angewandt (fachspezifische und fachübergreifende Methoden, Sozialformen, arbeitsgleiche- oder arbeitsteilige Verfahren, Öffnung des Unterrichts…)?

Planung und Durchführung des Werkunterrichts

In der Planung und Durchführung eigenen Werkunterrichts sollten erworbene fachdidaktische und methodische Kenntnisse erprobt und reflektiert werden. Mögliche Ansatzpunkte der Planungsüberlegungen könnten sein:

  • Der zielgerichtete Einsatz von Werkzeugen und Materialien – Vermittlung des Arbeitsschutzes sowie der Kenntnisse über Werkzeuge und Fertigungsverfahren
  • Erprobung werkenspezifischer Methoden (Konstruktions-, Fertigungsaufgaben o.ä.) – Reflektion der Vor- und Nachteile verschiedener Methoden
  • Berücksichtigung kindlicher Interessen bei der Wahl der Unterrichtsgegenstände
  • Einsatz geeigneter individueller Differenzierungsmaßnahmen
  • Raum schaffen für Individualität und Kreativität im Herstellungsprozess Technik mit Kindern erforschen und erleben – interessant gestalten für Jungen und Mädchen
  • Einsatz von Modellen, methodischen Reihen und verschiedenen Anschauungsmaterialien
Praktikumsbericht im Modul 05-GSD-SPS01

Praktikumsbericht als PDF zum Ausdrucken

Grundlage für die Erstellung des Praktikumsberichtes sind die „Hinweise zur formalen Gestaltung von wissenschaftlichen und anderen schriftlichen Arbeiten am Institut für Grundschulpädagogik“. Die Nichteinhaltung der Vorgaben zu Titelblatt, Gliederung, Seitennummerierung, Zitation, Literaturverzeichnis und Selbstständigkeitserklärung wirkt sich negativ auf die Bewertung aus. Wird eine maximale Seitenzahl von 28 Seiten (exklusive Anlagen) überschritten, wirkt sich dies ebenfalls negativ auf die Bewertung aus. Sprachlicher Ausdruck, Rechtschreibung und Grammatik haben ebenfalls Auswirkungen auf die Bewertung.

Bestandteile des Praktikumsberichtes

  • Inhaltsverzeichnis / Gliederung mit Seitenzahlangabe (Eine rein formale Gliederung ist nicht akzeptabel. Die Inhalte Ihres Berichtes müssen bereits in der Gliederung als Übersicht zu erkennen sein.)
  • Bedingungen und Besonderheiten an der Praktikumsschule (Ort, Größe, Zusammensetzung des Kollegiums, soziales Einzugsgebiet, Schulprogramm, Traditionen, Arbeitsweisen, GTA, weitere Besonderheiten)
  • Darstellung der systematischen Beobachtung

o    Fragestellung / Ausgangspunkt der Überlegungen
o    Theoretische Fundierung des Themas
o    Konkretisierung der Fragestellung für die Beobachtung
o    Beobachtungsprotokolle (Originale bitte direkt einfügen)
o    Bewertung der Ergebnisse, Resümee und Schlussfolgerungen

  • Ein ausführlicher Unterrichtsentwurf im Fach Sachunterricht

Ein ausführlicher Unterrichtsentwurf kann sich auf eine 45-Minuten-Einheit, einen Block, einen Tag oder einen anderen Zeitraum beziehen. Er stellt eine in sich geschlossene Einheit dar.

Bestandteile des ausführlichen Unterrichtsentwurfs:
1.    Sachanalyse
2.    Bedingungsanalyse
3.    Begründung des Inhalts (z.B. Didaktische Analyse)
4.    Herstellung des Lehrplanbezuges
5.    Formulierung von Lernzielen
6.    Methodendiskussion
7.    Verlaufsplanung in Tabellenform
8.    Unterrichtsmaterialien (Anhänge direkt einfügen)
9.    Nachbereitung mit kritischer Reflexion

Der ausführliche Unterrichtsentwurf wird nach diesen Qualitätskriterien beurteilt:
- Vollständigkeit, Tiefgründigkeit und Angemessenheit der Bestandteile
- Beachtung der Heterogenität / Differenzierung
- Anschaulichkeit
- Schüleraktivierung / Handlungsorientierung
- Bezug zur aktuellen Didaktik
- Herstellen von Bezügen zwischen den Bestandteilen

  • Resümee zum Praktikum

Das Resümee beinhaltet individuelle Aufzeichnungen zu Erfahrungen und Problemen während des Praktikums. Stellen Sie sich Fragen wie:
- Was ist Ihnen im Praktikum gut gelungen?
- Welche für Sie wichtigen Erkenntnisse haben Sie gewonnen?
- Welche Fragen soll Ihnen Ihr Studium noch beantworten?
- Wie war Ihr Kenntnisstand vor den SPS?
- Konnten Sie eine Weiterentwicklung Ihrer Kompetenzen beobachten und welche Ziele sehen Sie kurz-, mittel- oder langfristig für die Entwicklung Ihrer Lehrerpersönlichkeit?

  • Anlagen (z. B. Protokolle, Materialien/Arbeitsblätter)
    Bitte fügen Sie die Anlagen zur besseren Lesbarkeit direkt ein (Beobachtungsprotokolle bei der systematischen Beobachtung, Unterrichtsmaterialien beim jeweiligen Unterrichtsversuch; nummerieren Sie die Seitenzahlen durch; die Anlagen gehören nicht zu den max. 40 Seiten sondern können dazukommen)
  • Auflistung der mindestens 80 Präsenzstunden im Unterricht (Hospitationen und Lehrversuche, durchnummeriert und von Ihnen selbst unterschrieben) und Praktikumsnachweis (Original)
  • Literaturverzeichnis
  • Selbstständigkeitserklärung

Der Praktikumsbericht ist spätestens fünf Wochen nach Beendigung des Praktikums beim Prüfer bzw. der Prüferin (das ist der Betreuer bzw. die Betreuerin des Tagespraktikums) einzureichen. Sollten Sie im Tagespraktikum keinen Betreuer bzw. keine Betreuerin seitens der Universität gehabt haben, dann ist der Prüfer Herrn Dr. Biegholdt. Der Name des Prüfers bzw. der Prüferin ist auf dem Titelblatt anzugeben. Der späteste Abgabetermin ist in aller Regel ein Montag.

Hausarbeit im Modul 05-GSD-SPS02

Hausarbeit als PDF zum Ausdrucken

Im Praktikum gestalten Sie eine Einheit geöffneten Unterrichts. In einer Hausarbeit (5 Seiten + Anhänge, darunter Verlaufsplanung und Unterrichtsmaterialien) beschreiben und reflektieren Sie dies. Die konkrete Aufgabenstellung erhalten Sie im Vorbereitungsseminar im 6. Semester.

Auswirkung auf die Bewertung der Hausarbeit haben

  • Einhalten der Vorgaben zu Titelblatt, Gliederung, Seitennummerierung, Zitation, Literaturverzeichnis und Selbstständigkeitserklärung
  • Einhalten einer maximalen Seitenzahl von 5 Seiten (eigentlicher Text)
  • Sprachlicher Ausdruck, Rechtschreibung und Grammatik

Qualitätskriterien zur Begutachtung der Hausarbeit:

  • Vollständigkeit, Tiefgründigkeit und Angemessenheit der Bestandteile im Rahmen der gebotenen Kürze
  • Beachtung von Heterogenität / Differenzierung
  • Anschaulichkeit
  • Schüleraktivierung / Handlungsorientierung
  • Herstellen von Bezügen zur Literatur, insbesondere zur aktuellen Didaktik
  • Vollständigkeit der Anlagen: Unterrichtsentwurf mit entsprechendem Kopf, Materialien, Quellenhinweise; formlose Auflistung der Hospitationen (Auflistung der mindestens 80 Präsenzstunden im Unterricht [Hospitationen und Lehrversuche, durchnummeriert und von Ihnen selbst unterschrieben]); Praktikumsnachweis (Original)

Die Hausarbeit ist spätestens vier Wochen nach Beendigung des Praktikums beim Prüfer bzw. der Prüferin (das ist der Dozent bzw. die Dozentin des Vorbereitungsseminars) abzugeben. Der Name des Prüfers bzw. der Prüferin ist auf dem Titelblatt anzugeben. Der späteste Abgabetermin ist in aller Regel ein Montag.

Durchführungsbestätigung

Durchführungsbestätigung als PDF zum Ausdrucken

Von Schule und Praktikumsbetreuer wird auf dem Vordruck, den Sie im Vorbereitungsseminar ausgehändigt bekommen haben, die Durchführung des Blockpraktikums gemäß der unter "Leistungen" genannten Anforderungen bestätigt. Dieser Vordruck und eine formlose Auflistung der mindestens 80 Präsenzstunden im Unterricht (Hospitationen und Lehrversuche, durchnummeriert und von Ihnen selbst unterschrieben) sind dem Praktikumsbericht bzw. der Hausarbeit beizulegen (Voraussetzung zur Prüfungszulassung).

Unerwünscht ist eine Liste, in der der/dem Studierenden jede Hospitation und jeder Lehrversuch einzeln per Unterschrift des Mentors bestätigt werden.

 

AlmaWeb ist das neue Studienportal der Universität Leipzig. Damit werden nach und nach alle Verwaltungsprozesse und nahezu alle Studiengänge der Alma mater in ein einziges Webportal übergehen.

Auf die Startseite von AlmaWeb gelangt man über den folgenden Link: cmyk-mit cms
An der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät wird aktuell der Masterstudiengang Begabungsforschung und Kompetenzentwicklung (MA BuK) ausschließlich über AlmaWeb betreut (Studierendenverwaltung, Moduleinschreibung, Prüfungsmanagement).
Ab dem Sommersemester 2015 sollen auch die Lehramtsstudiengänge in AlmaWeb übergehen.

Zum Umgang mit dem System gibt es für Studierende die folgende Klickanleitung. Sie beinhaltet auch Hinweise für die Einschreibung über AlmaWeb (gilt nur für Studierenden im MA BuK). Nachfragen zum System sind an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu richten.


AlmaWeb ist ein Verwaltungstool, mit dem Studierende, Lehrende und Prüfungsämter die studienorganisatorischen Prozesse optimieren können.

Studierende können sich z. B. schnell und einfach ihren Semesterplan zusammenstellen, in Module einschreiben und erhalten direkt im System einen Stundenplan mit Druckoption.

Lehrende können über AlmaWeb Materialien zu Veranstaltungen zur Verfügung stellen und Nachrichten verschicken. Mediendidaktische Anwendungen wie in Moodle stehen jedoch nicht zur Verfügung.


WICHTIG:
Über AlmaWeb werden zahlreiche Informationen für die Studien- und Prüfungsorganisation verschickt. Um sie auf der studserv- bzw. Privat-Mailadresse empfangen zu können, muss in AlmaWeb und im studserv-Account eine Weiterleitung hinterlegt werden.
Wie das funktioniert finden Sie in der folgenden Anleitung.


Blockpraktikum Grundschuldidaktik 2 im Modul 05-SPS02 (Staatsexamen)

Das Blockpraktikum im Modul 05-GSD-SPS02 (SPS V) findet in der vorlesungsfreien Zeit vor dem 7. Semester zwischen Ende August und Anfang Oktober statt. Das genaue Zeitfenster für dieses Blockpraktikum wird zu Beginn des 6. Semesters vom Praktikumsbüro des ZLS bekannt gegeben. Das Blockpraktikum umfasst einen Zeitraum von vier Wochen, in denen eine Präsenzzeit an der Schule von 80 Stunden im regulären Unterricht und eine Selbststudienzeit von 45 Stunden zu leisten sind. Es wird im 6. Semester im Seminar „Theoriegeleitetes Reflektieren und Planen von Unterricht“ vorbereitet.

Die Ziele dieses Praktikums, die zu erbringenden Leistungen und viele nützliche Hinweise finden Sie hier.

Die Anmeldung an einer Schule erfolgt über das Onlineportal des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus:

https://praktikumsportal.lehrerbildung.sachsen.de/index.php/anmeldung

Über Zeiträume und Abläufe zur Praktikumsplatzvergabe sowie über Möglichkeiten, das Praktikum außerhalb Sachsens zu absolvieren, informiert das Praktikumsbüro des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung:

http://www.zls.uni-leipzig.de/875.html

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen ist Dr. Georg Biegholdt. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Aktuelles an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät


Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 08. November 2017 15:01