Forschungsprojekt

Kinderleben in der Welt des Leistungssports – Eine qualitative Studie zu pädagogischen Interaktionsprozessen und kindlichem Aufwachsen in Hochleistungssportzentren

Projektleitung:
Katja Lieber

Beschreibung:

Vor dem Hintergrund der Forderungen nach der Betrachtung und Beforschung von Lebenswelten von Kindern wird hier die Lebenswelt des Kinderhochleistungssports in den Fokus der Betrachtung gerückt. Ziel ist es, herauszufinden, was diese jungen Menschen dazu treibt, sich dem Leistungssport überhaupt erst einmal zu widmen, wie sie ihren Alltag verbringen und sich ihre Identitäten herausbilden. In der Studie soll mittels narrativ-biographischer Interviews nach Fritz Schütze der Frage nachgegangen werden, wie Kinder im Alter zwischen 12/13 Jahren, die in (Hoch-) Leistungssportzentren trainieren, ihre Kindheit erleben und welchen Einfluss hierbei die sportlichen Sozialisationssettings und Interaktionsarrangements auf die Lebensentwürfe der Kinder haben. Die Untersuchung stützt sich auf die Annahme, dass sich gerade für Kinder, die bereits frühzeitig in Sportzentren regelmäßig und intensiv trainieren, eine besondere Lebenssituation ergibt. Hierbei ist von besonderem Interesse, wie die Mädchen und Jungen ihre Situation erleben, welche möglichen Bewältigungsstrategien sie entwickelt haben und welche Wirkungen eine (mögliche) SportlerInnen-Karriere auf die Zukunftsentwürfe der Kinder ausübt.

Finanzierung:

TG 51

Projektzeitraum:

06.07.2010 bis 31.03.2015


Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 06. Januar 2015 10:50