Forschungsprojekt

Zur Verbesserung der Rechtschreibleistung von Grundschulkindern durch ein strukturorientiertes Lesetraining

Projektleitung:
Prof. Dr. Susanne Riegler

Mitarbeiter/innen:
Bernadette Girshausen

Beschreibung:

Ausgangsüberlegung der Studie ist die Annahme, dass spezifische Lesefördermaßnahmen sich positiv auf die Rechtschreibleistung auswirken. Im Rahmen des Promotionsprojektes wird ein strukturorientiertes digitales Lesetraining entwickelt, das an einem für das Deutsche typischen Wortmaterial ansetzt und die silbischen und morphematischen Strukturen deutscher Wörter für die Lernenden gezielt sichtbar macht. Diesen Strukturen kommt nicht nur für das flüssige und richtige Lesen, sondern auch für das Erlernen des orthographisch richtigen Schreibens eine wichtige Bedeutung zu. Untersucht werden soll, ob das durch das Lesetraining implizit erworbene schriftstrukturelle Wissen von den Lernenden für das Rechtschreiben genutzt werden kann. Zusätzlich zu einer nicht geförderten Kontrollgruppe wird dem strukturorientierten Lesetraining in einem Drei-Gruppen-Plan ein Vielleseverfahren gegenüberstellt und hinsichtlich der Effekte auf die Rechtschreibleistung verglichen. Es wird erwartet, dass das "strukturierte Wortlesen" Vorteile gegenüber dem Vielleseverfahren bietet, u. a. da die Aufmerksamkeit weg von der Semantik hin auf orthographische Strukturen gelenkt wird.

Finanzierung:

Haushaltfinanzierte Forschung, in Kooperation mit dem Klett Verlag Leipzig

Projektzeitraum:

01.01.2013 bis 31.12.2015


Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 07. Januar 2015 21:38