Forschungsprojekt

Die Emergenz der Sache im Schulunterricht

Projektleitung:
Prof. Dr. Maria Hallitzky

Mitarbeiter/innen:
Christopher Hempel
Dr. Christian Herfter
Marlene Kowalski
Johanna Leicht
M.A. Ellen Schroeter

Beschreibung:

Schülerinnen und Schüler entwickeln in der Auseinandersetzung mit Texten im Unterricht individuelle Lesarten, die mit der oder den durch die Lehrkraft repräsentierten, disziplinären Lesarten in Beziehung gesetzt werden müssen. Mit Blick auf unterrichtliche Mikroprozesse und ausgehend von einem dialektischen Verständnis von Öffnung und Schließung (Hallitzky, 2002) wird in dem gemeinsamen Forschungsprojekt danach gefragt, wie diese Lesarten in der Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden auf Basis der Textgrundlage verhandelt werden und sich dabei der konkrete Gegenstand des Unterrichts – die „Sache“ – herausbildet. Dazu erfolgt eine Re-Analyse videographierter Unterrichtsstunden im Fach Deutsch. Die Ergebnisse dieser qualitativen empirischen Forschung sollen abschließend mit allgemeindidaktischen Fragestellungen in Verbindung gebracht werden.

Finanzierung:

TG51

Projektzeitraum:

01.04.2014 bis 31.12.2015


Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 05. November 2014 15:36