Forschungsprojekt

"Deutschdidaktische Miniaturen" – Lernwerkstattarbeit in der Grundschullehrerbildung

Projektleitung:
Romina Schmidt
Prof. Dr. Susanne Riegler

Mitarbeiter/innen:
Antje Dupke
Maria Schnabel
Claudia Kurpjuwait

Beschreibung:

Im Zentrum dieses von der "LaborUniversität" geförderten Lehrprojektes steht eine spezifische Lehrkonzeption, die Studierenden in der räumlich wie materiell in besonderer Weise anregenden Lernumgebung einer hochschulischen "Lernwerkstatt" Erfahrungen mit offenen Lernsituationen im Studium ermöglicht. Im Rahmen des Projektes werden in der bereits bestehenden Lernwerkstatt des Instituts deutschdidaktische "Werkstattseminare" angeboten, in denen Studierende in Kleingruppen Lernangebote für den Werkstattunterricht erarbeiten, erproben und reflektieren können. Angelehnt an das von Hartmut Wedekind für den naturwissenschaftlichen Unterricht vorgestellte Konzept der "didaktischen Miniaturen" umfasst ein Werkstattseminar grundsätzlich zwei wesentliche Teilschritte: Im ersten Schritt geht es zunächst darum, Lernwerkstattarbeit im Kontext der Hochschule zu gestalten und zu reflektieren und sich selbst als Lernende in offenen Lernarrangements zu erfahren. Erst in einem zweiten Schritt wird das Werkstattseminar auch auf schulische Lernkontexte hin ausgeweitet, und die "Miniaturen" werden zu spezifischen Werkstattangeboten für Grundschulkinder ausgearbeitet. Abschließend erfolgt eine ausführliche Evaluation der Lernangebote durch die beobachtenden Mitstudierenden sowie eine intensive Selbstreflexion der Lernbegleiter.

Finanzierung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Rahmen der "LaborUniversität" im Projekt STiL – Studieren in Leipzig

Projektzeitraum:

01.01.2014 bis 31.12.2015


Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 29. September 2015 13:51