Forschungsprojekt

Didaktische Medien im Rechtschreibunterricht - Eine explorative Studie zur Nutzung von Lehr-Lernmaterialien durch Lehrende

Projektleitung:
Prof. Dr. Susanne Riegler

Mitarbeiter/innen:
Romina Schmidt

Beschreibung:

Didaktische Medien wie Schulbücher, Arbeitsblätter oder Materialien aus dem Internet nehmen in mehrfacher Hinsicht eine Schlüsselposition im Unterricht ein: So manifestieren sie (u. a.) fachliche Inhalte und konzeptionell-didaktische Überlegungen, die von Lehrpersonen zur Gestaltung des Unterrichts und von Schülerinnen und Schülern zur Auseinandersetzung mit Lerngegenständen genutzt werden. Das Promotionsprojekt nimmt mit der Interaktion von Lehr-Lernmedium und Lehrperson eine dieser Schlüsselstellen im Kontext von Orthographieunterricht in der Grundschule in den Blick.

Da hierzu – insbesondere bezogen auf den Rechtschreibunterricht mit seiner überbordenden Materialvielfalt – kaum empirisch gesicherte Erkenntnisse vorliegen, ist es das Ziel der Studie, eine gegenstandsbezogene Theorie zur Nutzung von didaktischen Medien durch Lehrende zu entwickeln, die die komplexe Beziehung von Lehrperson und Lehr-Lernmedium konzeptualisiert: In welcher Funktion nutzen LehrerInnen ein bestimmtes Material? Welchen Einfluss hat das Material selbst auf seine Nutzung, beispielsweise durch fachdidaktische Konzeption, Medialität oder Gestaltung? Diese und weitere Fragen gilt es im Rahmen der Studie zu klären.

Zu diesem Zweck werden mithilfe teilnehmender Unterrichtsbeobachtungen und qualitativer Interviews Daten zu den spezifischen Nutzungsweisen sowie den zugrundeliegenden (impliziten) Wissensstrukturen der Lehrpersonen erhoben. Ebenso wie die Analyse der Daten und die Theorieentwicklung basiert auch die Erhebung dabei auf den Prinzipien der Grounded Theory Methodologie (Strauss/Corbin 1996).

Finanzierung:

Haushaltfinanzierte Forschung

Projektzeitraum:

01.07.2015 bis 31.12.2017


Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 09. August 2017 14:46