Forschungsprojekt

Wortschatzdiagnostik in der Sekundarstufe (WODIS)

Projektleitung:
Prof. Dr. Christian W. Glück

Beschreibung:

Umfang und Verfügbarkeit des Wortschatzes gilt als ein Indikator für den Sprachentwicklungsstand eines Schülers. Während im Vor- und Grundschulalter zahlreiche, gut eingeführte, diagnostische Verfahren existieren, ist dies für den Bereich des Sekundarstufenalters weniger der Fall. In einem ersten Schritt wird durch die Anwendung eines für jüngere Kinder entwickelten Verfahrens (WWT 6-10) im Sekundarstufenalter bei 150 Schülern mit und ohne Sprachentwicklungsstörung ermittelt, ob bei monolingual deutschsprachigen Schülern mit Sprachentwicklungsstörungen die expressiven Wortschatzleistungen weiterhin unter der für 11Jährige festgestellten Auffälligkeitsschwelle (Leistung < MW-1SD), bzw. unter dieser für Gleichaltrige ermittelten Schwelle bleiben. Als Goldstandard zur Erfassung der Wortschatzleistung dient der PPVT (Dunn & Dunn 2015). Mit dem Ergebnis des Projekts wird eine klinisch-praktische Frage beantwortet werden können: Ist eine bei älteren Kindern und Jugendlichen mit dem WWT 6-10 erhobene, unterdurchschnittliche Wortschatzleistung ebenfalls als auffällig einzuschätzen? Gleichzeitig dient diese Studie der Vorbereitung von altersspezifischen, diagnostischen Aufgaben für die Erfassung der Wortschatzleistung im Sekundarstufenalter.

Finanzierung:

TG 51

Projektzeitraum:

01.01.2016 bis 31.12.2016


Zuletzt aktualisiert: Montag, 21. März 2016 10:58