Forschungsprojekt

Frühpädagogische Forschung in Sachsen aus Sicht von Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften

Projektleitung:
Dr. Katrin Lattner
Dr. Beatrice Rupprecht

Beschreibung:

In den letzten Jahren rückte die Kindheitsforschung erneut in den Fokus der Wissenschaft in Deutschland. Unter dem Motto „Bildung von Anfang an!“ beschäftig(t)en sich zahlreiche Forschungsprojekte sowohl mit der Entwicklung und den Lernbedingungen als auch dem Aufwachsen von (Klein-)Kindern in der heutigen Gesellschaft. In diesem Zusammenhang sind außerfamiliäre Bildungseinrichtungen (z.B. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege) längst zu Orten für die Durchführung von frühkindlichen Forschungsvorhaben geworden. Mittlerweile melden sich jedoch einzelne Stimmen aus der Kita-Praxis und weisen auf eine „Überforschung“, gar „Forschungsmüdigkeit“ unter den Kita-Mitarbeitern/-innen, den Eltern und Kindern hin. Einzelne Wissenschaftler/-innen sprechen in diesem Zusammenhang bereits von einem erschwerten Zugang zum Forschungsfeld Kita. Neue Wege für die Erforschung der Kindheit(en) scheinen erforderlich. Bis dato existieren weder auf nationaler Ebene noch auf Länderebene Studien bzw. Publikationen, die sich explizit mit der frühpädagogischen Forschung aus Sicht der Kinder, Eltern und Kita-Mitarbeiter/-innen beschäftigen. Ungeklärt ist, wie Kinder das „beforscht werden“ in der Kita erleben und wie Eltern sowie frühpädagogische Fachkräfte die Erforschung von Kindern einschätzen. Ziel der explorativen Untersuchung ist es, die Erwartungen, Meinungen und Bedenken der Eltern und Kita-Mitarbeiter/-innen zum Thema „Forschung in Kitas“ und „Erforschung von Kindern“ im Bundesland Sachsen zu explorieren. Die Untersuchung umfasst drei Studien, die Januar und Februar durchgeführt und im Anschluss ausgewertet werden. Die Ergebnisse der Untersuchung sind Grundlage für die geplante Antragstellung von Drittmitteln im Jahr 2017.

Projektzeitraum:

30.09.2016 bis 31.03.2017


Zuletzt aktualisiert: Montag, 28. November 2016 11:18