Forschungsprojekt

Professionelle Kompetenzen und Unterrichtshandeln von Primarlehrpersonen im Lernbereich Rechtschreibung. Eine ländervergleichende Studie (CH/D)

Projektleitung:
Prof. Dr. Susanne Riegler
Prof. Dr. Maja Wiprächtiger-Geppert (PH der FH Nordwestschweiz)

Mitarbeiter/innen:
Holger Stroetzel (FHNW)
Dorothea Kusche
Pauline Majumder
Isabel Schneider (FHNW)

Beschreibung:

Über die Gestaltung und Qualität von Rechtschreibunterricht im Primarbereich ist bisher nur wenig bekannt. Ziel des Projektes ist es daher, ein fachdidaktisch differenziertes Bild der Gestaltung und inhaltlichen Strukturierung des aktuellen Rechtschreibunterrichts in der Primarstufe zu zeichnen, ihn hinsichtlich seiner fachspezifischen Prozessqualität zu evaluieren und dabei besonders den Zusammenhang zwischen Merkmalen des Unterrichts und ausgewählten Aspekten von Lehrerprofessionalität (Professionswissen und Überzeugungen) zu analysieren.

Hierzu werden je 20 Unterrichtsstunden zur Doppelkonsonantenschreibung in Deutschland (Sachsen) und der Schweiz (Nordwestschweiz) videografiert und mithilfe einer Kombination aus niedrig- bis hochinferenten Analyseinstrumenten und rekonstruktiven Verfahren ausgewertet; zugleich werden mit einem eigens entwickelten Fragebogen das orthografiebezogene Professionswissen und die Überzeugungen der Lehrpersonen erfasst. Die Analyse der Videodaten fokussiert auf sowohl oberflächenstrukturelle als auch sach- und tiefenstrukturelle Merkmale des Unterrichts, die in ihrem Zusammenhang analysiert und zu den erfassten Merkmalen der Lehrperson (Wissen und Überzeugungen) in Beziehung gesetzt werden. Unter international vergleichender Perspektive wird zudem der Frage nachgegangen, ob sich länderspezifische (kulturell und/oder sprachlich bedingte) Unterschiede im Unterrichtshandeln der Lehrpersonen beobachten lassen.

Finanzierung:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

Projektzeitraum:

01.08.2017 bis 31.01.2020


Zuletzt aktualisiert: Montag, 21. August 2017 10:27