Forschungsprojekt

Ontologie-basiertes E-Assessment für Advanced Examination Spaces

Projektleitung:
Prof. Dr. Heinz-Werner Wollersheim

Mitarbeiter/innen:
Norbert Pengel

Beschreibung:

Der aktuelle hochschuldidaktische Perspektivwechsel eines shift from teaching to learning erfordert in der Hochschullehre einen veränderten Blick auf die Organisation von studentischen Lernprozessen auf diversen Ebenen. Dabei stellen die Vernetzung von Lern- und Prüfungsinfrastrukturen zentrale Aspekte dar, die in diesem Teilprojekt mit dem Fokus auf die Verwendung von Ontologien im Kontext von E-Assessment zur Unterstützung der hochschulübergreifenden Vernetzung konkretisiert werden sollen.

Im Rahmen digitaler Lern- und Prüfungsszenarien an Hochschulen werden große Mengen an Daten generiert, die sowohl von Lehrenden als auch von Lernenden gegenwärtig kaum genutzt werden (Vandewaetere & Clarebout 2014, Ifenthaler & Schumacher 2016). Ein Hinderungsgrund ist der geringe Verknüpfungsgrad („Datensilos“), welcher den Austausch von Informationen (z.B. Items) sowie die Analyse von Querbeziehungen erschweren. Ontologien ermöglichen die formale Repräsentation von Wissen und ihr Einsatz soll in diesem Teilprojekt zur Unterstützung des kollaborativen und qualitätsgesicherten E-Assessments entwickelt werden, so dass die hochschulübergreifende Erarbeitung und Analyse von E-Assessments ermöglicht wird. Ontologien bilden damit ein entscheidendes Unterstützungselement für Hochschullehrende innerhalb eines immer wichtiger werdenden bildungswissenschaftlichen Handlungsfelds (Fokusgruppe Intelligente Vernetzung 2016), nämlich der Beherrschung von Umfang und Komplexität großer Datenmengen im E-Learning/E-Assessment mit Verfahren des Datenmanagements und der Datenanalyse (Gibson & Ifenthaler 2017).

Finanzierung:

SMWK

Projektzeitraum:

01.09.2017 bis 31.12.2018


Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 14. November 2017 16:15