Forschungsprojekt

Partizipative Forschung im Kontext intellektueller Behinderung. Diskussion und Entwurf relevanter methodischer Qualitätskriterien Partizipativer und Inklusiver Forschung mit Menschen mit sogenannter intellektueller Behinderung unter Zuhilfenahme eines deut

Projektleitung:
Mandy Hauser

Beschreibung:

Forschung im Kontext intellektueller Behinderung sollte im Sinne von Emanzipation, Empowerment und gesellschaftlicher Inklusion immer das Ziel haben, die Lebensumstände der betreffenden zu verbessern. Partizipative und Inklusive Forschung hat den Anspruch, dieses Ziel umzusetzen, indem sie Menschen des Personenkreises in den Forschungsprozess einbezieht und somit eine größtmögliche Annäherung an die subjektive Perspektive gewährleistet. In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie gemeinsames Forschen mit Menschen mit intellektueller Behinderung den Gütekriterien qualitativer Forschung entsprechen kann. Dazu wird im ersten Schritt eine Analyse des hegemonialen Menschenbildes in Deutschland und Großbritannien vorgenommen, im nächsten Schritt werden soziologische Traditionen im deutsch-britischen Vergleich aufgezeigt. Anschließend werden bisherige partizipativ durchgeführte Forschungsprojekte auf ihre wissenschaftliche Qualität untersucht. Letztlich erfolgt die zusammenfassende Interpretation der gewonnenen Erkenntnisse und darauf aufbauend der Entwurf und die Diskussion relevanter Qualitätskriterien. Die Entwürfe werden unter folgenden Gesichtspunkten zur Disposition gestellt: Können partizipative Forschungsstudien somit den Ansprüchen empirischer Forschung gerecht werden? Unterstützen sie die gleichberechtigte Teilnahme am Forschungsprozess? Unterstützen sie die Erfassung subjektiver Perspektiven?

Finanzierung:

TG 51 (Förderung beantragt)

Projektzeitraum:

01.01.2011 bis 31.12.2013


Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 06. März 2013 14:31