Forschungsprojekt

Technisch unterstützte Reduktion des Stotterns (TURS): Einfluss modifizierter, akustischer Rückmeldung auf den Schweregrad des Stotterns, auf die Ausprägung der Kernsymptomatik und auf die Sprechgeschwindigkeit in freiem und strukturiertem Sprachgebrauch.

Projektleitung:
Prof. Dr. Christian W. Glück

Mitarbeiter/innen:
Julia P. Unger

Beschreibung:

Bereits seit mehreren Jahrzehnten wird - auf der Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden für die komplexe Redeflussstörung Stottern - mit modifizierter auditiver Rückmeldung (AAF) experimentiert. Allerdings ist der Einsatz solcher technischer Sprechhilfen zur Minderung des chronischen Stotterns noch umstritten. Vor allem im deutschsprachigen Raum fehlt es noch an umfangreichen Studien, die die Verbesserung des Redeflusses aufgrund eines solchen Kombinationsgerätes in alltäglichen kommunikativen Situationen eindeutig nachweisen. Im Rahmen der Studie soll der Effekt verschiedener DAF/FAF Kombinationsgeräte auf den Redefluss von 30 Erwachsenen, die an chronischem Stottern leiden, erfasst werden. Von jedem Probanden werden 9 Sprechsituationen gesammelt (3x vorstrukturierte Sprache, 6x Spontansprache). Während der Datenerhebung werden jeweils 3 Sprechsituationen ohne Einfluss eines DAF/FAF Gerätes aufgenommen und 6 Sprechproben werden unter Einwirkung verschiedener Kombinationsgeräte erhoben. Im Anschluss werden die Daten entsprechend der Fragestellungen per Feinanalyse untersucht.

Finanzierung:

Landesgraduiertenstipendium Baden-Württemberg

Projektzeitraum:

01.01.2011 bis 31.12.2012


Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 27. März 2012 12:11