Forschungsprojekt

Dissertationsprojekt: Rekonstruktion der Bedeutung einer in der Adoleszenz erworbenen traumatischen Querschnittlähmung für den weiteren Lebensverlauf

Projektleitung:
Prof. Dr. Annett Thiele

Mitarbeiter/innen:
Jessica Lilli Köpcke

Beschreibung:

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Lebenswelt von Menschen mit einer traumatischen Querschnittlähmung darzustellen und die Chancen und Bedingungen für eine Verarbeitung des Erlebten zu analysieren. Die identitätsbildenden Faktoren nach einer erworbenen Beeinträchtigung sind in der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzung nicht hinreichend erforscht und dargestellt. Die methodische Vorgehensweise der geplanten Erhebung orientiert sich an der von Gabriele Rosenthal entwickelten Methode der biographischen Fallrekonstruktion im Rahmen der interpretativen Sozialforschung. Diese steht im Zusammenhang mit lebensgeschichtlichen Interviews in Anlehnung an das narrative Interview nach Fritz Schütze und der Anwendung einer konsequenten offenen narrativen Gesprächsführung. Diese Forschungsmethode ermöglicht Einblicke in die „Innenseite" des Erlebens einer erworbenen Querschnittlähmung, sowie Erkenntnisse dazu, wie unterschiedlich die jeweiligen Einschränkungen und Belastungen jenseits der medizinisch begründbaren Schädigungen von den Betroffenen erfahren und geschildert werden. Ziel der Rekonstruktion ist es, die damalige biographische Bedeutung des in der Vergangenheit Erlebten, als auch die Bedeutung der Selbstpräsentation in der Gegenwart zu entschlüsseln

Finanzierung:

Haushalt

Projektzeitraum:

01.09.2013 bis 31.08.2016


Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 14. Januar 2014 16:16