Juniorprofessur

Herzlich willkommen auf der Seite der Juniorprofessur für Pädagogische Psychologie mit Schwerpunkt Entwicklung unter Risikobedingungen!

MoellerJu

Juniorprofessorin Dr. Julia Moeller
erforscht Risiko- und Schutzfaktoren emotionaler Entwicklung und widmet sich der Erforschung von Motivation und Emotion im Lern- und Leistungskontext, in Schulen wie an Arbeitsplätzen.

Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt auf der „dunklen Seite“ intrinsischer Lernmotivation, also dem gemeinsamen Auftreten von Leistungsmotivation mit negativen Empfindungen wie Stress, Ängstlichkeit, Burnout-Symptomen, und Workaholismus. Auch das gleichzeitige Auftreten positiver und negativer Emotionen („gemischter Gefühle“) untersuchen wir in diesem Zusammenhang.

Zur Erforschung von Entwicklungsdynamiken hat sich diese Professur auf die Verwendung intensiver Längsschnittdaten (Experience Sampling Method) spezialisiert. Diese werden mit Analysen intra-individueller Variation in „personenorientierten“ Ansätzen kombiniert.

Lehrveranstaltungen finden vor allem derzeit zu Themen der Diagnostik und Intervention in pädagogischen Kontexten statt.

Die Professur hegt diverse internationale Forschungskooperationen, beispielsweise mit Forscherinnen und Forschern am Yale Center for Emotional Intelligence, der University of Helsinki, Finnland, der University of Eastern Finnland, der Universität Jena, sowie der Queensland University of Technology, Australien.

Die Lehrstuhlinhaberin unterstützt die Open Science Bewegung.

Wenn Sie eine Doktorarbeit zu einem der oben genannten Themen schreiben möchten, freuen wir uns auf Ihre Nachricht!

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New York Times berichtet über unsere Studie zu Motivation und Burnout im Arbeitskontext

Die New York Times berichtete am 6. Mai 2018 über unsere aktuelle Studie zum Motivations- und Burnouterleben von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen.

Die Studie, verfasst von Julia Moeller in Zusammenarbeit mit einem Team von Forschern am Yale Center for Emotional Intelligence, fand dass jeder fünfte Arbeitnehmer in den USA gleichzeitig stark motiviert ist und dennoch Burnout-Symptome erlebt, sich also trotz -oder wegen?- der starken Motivation auch erschöpft, übermüdet und traurig fühlt.

Während bisherige Studien häufig den Gegensatz von für gut befundener Motivation und für schlecht befundener Burnout-Symptome betonten, zeigt diese Studie auf, dass sich beide Erlebnisse keineswegs ausschließen, und dass hochmotivierte Mitarbeiter/innen nicht unbedingt diejenigen sind, über die Manager und Kollegen sich keine Sorgen zu machen brauchen.

Die engagiert-erschöpften Arbeitnemher/innen waren nicht nur hochmotiviert, interessiert, und lernten neue Fähigkeiten bei ihrer Arbeit, sondern sie berichteten häufig auch von einer starken Kündigungsabsicht. Dies suggeriert dass viele Firmen Gefahr laufen, gerade die motiviertesten Mitarbeiter/innen zu verlieren, wenn nicht Maßnahmen zur Stressreduktion und ressourcenorientierten Unterstützung getroffen werden.


Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 09. Mai 2018 09:14