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Ende August hat das QuaBIS-Projekt/FriLeFT Leipzig eine Sommeruni an der Universität Leipzig veranstaltet. Eingeladen waren Schüler:innen der Werkstufe der Förderschule Mahlmannstraße (Thonberg).

Drei Tage lang stand die Frage im Mittelpunkt: „Darf man behindert sagen?“ – und damit verbunden viele weitere Themen:

  • Was bedeutet Diskriminierung – individuell, im Alltag und durch die Gesellschaft?
  • Welche Begriffe für Behinderung gibt es? Welche fühlen sich empowernd an, welche verletzend und diskriminierend?
  • Was bedeuten (Selbst-)Bezeichnungen und warum sind sie wichtig?


In Diskussionen, unterschiedlichen Stationen und gemeinsamen Reflexionen wurde deutlich:

  • Über Diskriminierung und Behinderungen zu sprechen ist wichtig.
  • Sprache kann diskriminieren – aber sie kann auch stärken.
  • Es gibt nicht die eine richtige Bezeichnung. Jede Person hat eigene Erfahrungen und bevorzugte unterschiedliche Bezeichnungen.
  • Selbstbezeichnungen sind vielfältig, persönlich und manchmal widersprüchlich.


Es waren drei spannende Tage voller Perspektiven, Austausch und Aha-Momente. Die Sommeruni hat gezeigt, wie wichtig es ist, über Diskriminierung, Sprache und Selbstbezeichnungen zu sprechen – weil jede Perspektive bereichernd ist, uns sensibler und respektvoller miteinander umgehen lässt und Vielfalt sichtbar macht. 

Am Ende entstand sogar noch ein Erklärfilm in einfacher Sprache, der die Ergebnisse der Sommeruni zusammenfasst.

Danke an alle, die dabei waren – ihr habt die Sommeruni sehr bereichert!