Was lange währt wird gut: In ihrer Dissertation mit dem Thema „Schulfähigkeit und differenzierte Leistungsvoraussetzungen bei Schulanfängerinnen und Schulanfängern. Eine Vergleichsstudie in der Schuleingangsphase der Jahre 1990/91 und 2018“ wagte sich Cornelia Beck an die überaus anspruchsvolle Frage, wie sich die Lernvoraussetzungen der Schulanfängerinnen und Schulanfänger in den 30 Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung verändert haben. Ausgangspunkt waren frühere empirische Erhebungen mit einem damals eigens entwickelten Schuleingangsdiagnostikum von Cornelia Beck mit 200 Kindern in den Jahren 1990/91 – noch an der Karl-Marx-Universität – die einen bislang unerforschten Datenschatz darstellten. Wendebedingt musste Frau Beck diese Arbeiten damals einstellen. 30 Jahre später, nach 30 Jahren Arbeit im Schuldienst, hat Frau Beck die damaligen Arbeiten und Daten wieder aufgegriffen und eine erneute Erhebung bei 200 Kindern im Jahr 2018 mit den gleichen Erhebungsinstrument durchgeführt.
Dabei zeigten sich bedeutsame Ergebnisse dahingehend, dass sich Schulanfängerinnen und Schulanfänger der ersten Testkohorte in den Jahren 1990/91 von der zweiten Testkohorte im Jahr 2018 in fast allen Dimensionen signifikant und bedeutsam in den Leistungsvoraussetzungen unterscheiden.
Hier finden Sie die Dissertation.