Diese Hinweise gelten durchaus auch für das Tagespraktikum in den Grundschuldidaktiken (SPS II). Sie stellen einen Ausschnitt dar, der das Zurückgreifen auf die in den Ddaktiken gelehrten Inhalte nicht ersetzen kann sondern ergänzen soll.

Anregungen für Unterrichtsversuche in den einzelnen Lernbereichen
(Terminologie gemäß sächsischem Lehrplan 2004/2009)

Schriftspracherwerb (Klassenstufen 1 und 2)

  • Spiele und Übungen zur phonologischen Bewusstheit,
  • Einführung ausgewählter Laut-Buchstaben-Beziehungen,
  • Übungen zur Orientierung auf der (An-)Lauttabelle,
  • Schaffen sinnvoller Lese- und Schreibanlässe,
  • Leseübungen zum Auf- und Ausbau basaler Lesefertigkeiten,
  • Übungen zur Steigerung der Lesegeläufigkeit/Leseflüssigkeit,
  • (Hand-)Schreibübungen im Rahmen des Schreibschriftlehrgangs.

Sprechen und Zuhören

  • Übungen und Aufgaben zum „Vor und zu anderen sprechen“ (z. B. kleine Vorträge/ Präsentationen zu ausgewählten Themen erarbeiten)
  • Schaffen von Rede- und Gesprächsanlässen, die bestimmte sprachliche Handlungsmuster ins Zentrum stellen (z. B. das Erzählen, Anleiten, Beschreiben, Erklären etc.),
  • Übungen zum aktiven Zuhören, Aufgaben zum Hörverstehen mündlicher Texte,
  • Analyse von Video- und Tonaufnahmen.

Für sich und andere schreiben

  • Erproben verschiedenartiger (kommunikativer, personal-kreativer, produktiver und funktionaler) Schreibaufgaben,
  • Bereitstellen von Schreibanregungen für das freie Schreiben,
  • Aufgaben zu ausgewählten Teilprozessen des Schreibens (v.a. zum Planen und Überarbeiten von Texten), Erarbeiten grundlegender Arbeitstechniken und Operationen des Überarbeitens,
  • Überarbeiten von selbst verfassten Texten mithilfe von Peer-Feedback-Verfahren (Schreibkonferenz, Textlupe u.a.).

Richtig schreiben

  • Untersuchen ausgewählter Regularitäten der deutschen Orthographie (Konsonantgraphemverdopplung, Silben-h, Umlautschreibung, etc.),
  • Übungen zu ausgewählten Merkschreibungen (Dehnungs-h, <V>-Wörter, Vokal-graphemverdopplung etc.),
  • Einführung in die Nutzung des Wörterbuchs.

Lesen/Mit Medien umgehen

  • Lesestrategien einführen und an geeigneten (Sach-)Texten anwenden,
  • handlungs- und produktionsorientierte Formen des Umgangs mit literarischen Texten erproben (z. B. szenisches Interpretieren, Weiter- und Umschreiben von Texten etc.),
  • ein Literarisches Unterrichtsgespräch zu einem geeigneten literarischen Text führen,
  • verschiedene mediale Erscheinungsformen von Literatur nutzen (Printtexte, Hörmedien, Filme etc.).

Sprache untersuchen

  • die innere und äußere Mehrsprachigkeit der Klasse für systematische Sprachvergleiche nutzen,
  • mithilfe operationaler Verfahren („Glinz’sche Proben“) Sprache untersuchen und grundlegende grammatische Begriffe entwickeln,
  • „Forscherwerkstätten“ zu ausgewählten sprachlichen Phänomenen vorbereiten,
  • Sprachspiele als Ausgangspunkt für sprachliche Entdeckungen heranziehen.

Die folgenden Hinweise sind einerseits als mögliche Schwerpunkte für Ihre Unterrichts-beobachtungen und -dokumentationen (z.B. mittels eines zuvor erstellten Leitfadens), andererseits aber auch als Anregungen für Ihre Unterrichtsversuche in den verschiedenen Lernbereichen zu verstehen.

Allgemeine Aufgaben

1. Welche Lehr- und Lernmaterialien (insbesondere Schulbücher, Anschauungs- und Arbeitsmittel, audiovisuelle Medien) kommen an Ihrer Praktikumsschule im Mathema-tikunterricht zum Einsatz?
2. Sammeln Sie Beispiele von Aufgaben, in denen die Verbindung und das Zusammenwirken der einzelnen Lernbereiche (Arithmetik, Geometrie, Größen, Sachaufgaben) wirkungsvoll zum Ausdruck kommen.
3. Welche Besonderheiten des mathematischen Anfangsunterrichts können Sie beobachten? Wie wird den Altersbesonderheiten der Schulanfänger und den Anforderungen beim Lernen mathematischer Inhalte Rechnung getragen?
4. Inwieweit werden in der pränumerischen Phase Formenlehre und Formenzeichnen veranlagt?

Besondere Aufgaben für die einzelnen Lernbereiche

Arithmetik
1. Inwiefern wird der Erfahrungsraum der Schüler bei einem umweltbezogenen und anwendungsorientierten Lernen im Erstrechenunterricht berücksichtigt?
2. Wie gelingt es, bei den Schülern ein Verständnis der Zahlaspekte und Einsichten in den Zahlenraum zu entwickeln (Beispiele)?
3. Mit Hilfe welcher Materialien und Darstellungen werden die Rechenoperationen erarbeitet? Welche Handlungserfahrungen und Vorstellungen aus Sachsituationen werden dabei genutzt?
4. Wie werden die Grundaufgaben unter Nutzung vielfältiger Übungsformen erarbeitet?
5. Wie werden entsprechende Zahlvorstellungen bei der Erweiterung des Zahlenrau¬mes in Klasse 3 und 4 erworben und die schriftlichen Verfahren der Addition, Subtrak¬tion, Multiplikation und Division erarbeitet und geübt?

Größen und Sachaufgaben
1. Beobachten Sie, welche Größen im Mathematikunterricht benutzt werden und welche Schwierigkeiten Schüler im Umgang mit ihnen haben.
2. Halten Sie fest, welche Bedeutung in diesem Lernbereich dem Vergleichen von Größen (Abschätzen, Experimentieren, Berechnen) zukommt.
3. Welche Übungen mit fachübergreifendem Bezug zum Sachunterricht dienen dazu, frühzeitig Erfahrungen in den Größenbereichen zu sammeln?
4. Wie wird an den schwierigen Inhaltsbereich „Sachaufgaben“ herangegangen, um Misserfolge und Frustrationen bei den Schülern abzubauen?
5. Sammeln Sie Beispiele von Sachaufgaben, die der kindlichen Erfahrungswelt entstammen und Interesse bei den Schülern wecken!
6. Welche Rechengeschichten und Sachaufgaben werden von den Schülern selbst gefunden und formuliert? Welche motivierende Funktion kommt dem zu?
7. Beschreiben Sie die im Mathematikunterricht verwendeten verschiedenen Formen von Sachrechenaufgaben. Versuchen Sie, dabei eine Systematik zu entwickeln. Wie werden Verfahren zur Lösung von Sachrechenaufgaben erarbeitet?

Geometrie
1. Vergleichen Sie die Gestaltung des Geometrieunterrichts mit den Unterrichtsformen in den anderen mathematischen Lernbereichen. Welche Besonderheiten fallen Ihnen auf?
2. Beobachten Sie und halten Sie fest, an welchen Stellen der Geometrieunterricht Beiträge zur Raumanschauung und Umwelterschließung liefert.
3. Versuchen Sie zu beschreiben, welche Erfahrungen die Schüler im Umgang mit geometrischen Körperformen gewinnen und an welchen Stellen es den Schülern schwerfällt, raumgeometrische Betrachtungen nachzuvollziehen.
4. Notieren Sie, welche Begriffe der ebenen Geometrie verwendet und welche Begriffe neu erarbeitet werden. Wie lernen die Schüler neue geometrische Formen kennen? Welche Rolle kommt dabei dem eigenen Handeln zu?
5. Halten Sie fest, welche Fertigkeiten einzelne Schüler beim geometrischen Zeichnen, Skizzieren und Konstruieren bereits besitzen und überlegen Sie, welche Möglichkeiten zur Ausbildung feinmotorischer Fähigkeiten bestehen.

Für die gezielte Analyse von Sachunterrichtseinheiten ist es hilfreich, sich eine entsprechende Zielstellung im Vorfeld der Beobachtung zurechtzulegen, unter der der Sachunterricht beobachtet werden soll. Solche Zielstellungen könnten beispielsweise sein:

  • In welchem Maße werden Differenzierung und Individualisierung im beobachteten Sachunterricht umgesetzt und wie beurteile ich die Qualität der eingesetzten Maßnahmen?
  • Wie werden Erfahrungen und Erlebnisse der Kinder als wichtige Anknüpfungspunkte für den Sachunterricht berücksichtigt, aktiviert, vertieft und erweitert?
  • Werden die Kinder an der Planung und Gestaltung eines sachunterrichtlichen Themas beteiligt bzw. wirken mit?
  • Auf welche Art und Weise werden Inhalte, Ziele und Themen des Sachunterrichts bestimmt und gerechtfertigt?
  • Welche allgemeinen und welche spezifischen Unterrichtsformen und -methoden des Sachunterrichts werden angewendet? Wie werden die Begegnung und Auseinandersetzung mit Wirklichkeit im Unterricht ermöglicht?
  • Welche Lehr- und Lernmittel werden im Sachunterricht eingesetzt, wie und mit welchen Wirkungen geschieht das?

Für die Gestaltung eigenen Unterrichts empfehlen wir Ihnen, grundlegende didaktische Modelle, die Sie in ihrer bisherigen Ausbildung über sachunterrichtsspezifische Unterrichtsplanung, -durchführung und -auswertung kennen gelernt haben, nun individuell in der Praxis zu erproben und anzuwenden, gleichzeitig über deren Verwendung (Vor- und Nachteile) zu reflektieren und somit die eigene Planungs- Handlungs- und Steuerungskompetenz für den Sachunterricht kontinuierlich zu steigern. Derartige grundlegende sachunterrichtsdidaktische Konstrukte zur Umsetzung in der Praxis können sein:

  • Erschließen einer Unterrichtseinheit des Sachunterrichts mit Hilfe von Joachim Kahlert’s didaktischen Netzen,
  • Erproben sachunterrichtsspezifischer Unterrichtsmethoden (Experimentieren, Erkunden,…),
  • Einbinden von außerschulischen Lernorten in die Themenstellungen des Sachunterrichts,
  • Beteiligung der Kinder bei der Erarbeitung (Vorbereitung) einer Sachunterrichtseinheit,
  • gezielter Einsatz von differenzierenden Maßnahmen im Unterricht,
  • thematisch gebundenes Ausbalancieren (Erproben) des Spannungsfeldes zwischen kindlichen Lebensweltbezügen einerseits und Wissenschaftsorientierung andererseits,
  • Einsatz verschiedenster Medien im Sachunterricht und Erprobung der Wirkungen dieser im Empfinden des Grundschulkindes.

Here is a checklist of things to look out for and evaluate/reflect on when you teach or observe English lessons:

Lesson sequence

  • Opening, including the transition from previous activities (break, other lesson etc.) to English
  • Closing – Is there a link back to the opening?
  • Transitions between phases/tasks – smooth and successful? clear to students?
  • Variation and suitability of social forms

Classroom procedures and management

  • Clarity of instructions and explanations given, scaffolding techniques to aid comprehension
  • Creation of opportunities for learner output, including scaffolding techniques for language production
  • Variety of skills addressed
  • Variety of activities / addressing different learner types
  • Timing & time management
  • Flexibility in reacting to the situation
  • Handling of discipline issues
  • student involvement (who participated/who was left out, strategies to include everyone etc.)
  • Checking of student comprehension, progress and success
  • Feedback-giving (praising and encouraging, but also error correction)

Teacher language

  • Correctness (grammar, pronunciation, lexis)
  • Suitability for learner level, including linguistic flexibility and ability to rephrase
  • Speed and volume
  • Body language / facial expressions
  • Minimum L1 use – effectiveness of strategies for establishing a monolingual classroom; classroom phrases, scaffolding techniques to aid comprehension

Materials & media

  • Suitability / appropriateness
  • Variation

Beobachtung und Analyse des Sportunterrichts

Folgend finden Sie ausgewählte Beobachtungsschwerpunkte, die für eine zielgerichtete Analyse des Sportunterrichts von Bedeutung sein könnten:

  • Mit welchen Ritualen wird der Sportunterricht eröffnet bzw. geschlossen? Gibt es weitere Rituale?
  • Wie werden Übergänge organisiert (zwischen einzelnen Phasen im Unterricht, aber auch Übergang von der Umkleidekabine zur Turnhalle und zurück)?
  • Wie geht die Lehrkraft mit Schwierigkeiten um (z.B. Verletzung, Verweigerung, Unzufriedenheit mit Gruppenbildung)?
  • Wie gehen Lehrkraft sowie SuS mit Sieg/Niederlage bzw. Erfolg/Misserfolg um? Wie motiviert die Lehrkraft SuS zur Bewegung?
  • Werden differenzierte und individualisierte Bewegungsangebote gemacht, ggf. welche und wie wird dies organisiert?
  • Werden den SuS Handlungsspielräume eröffnet, ggf. wie gelingt das (Beachtung der Aufgabenstellung)?
  • Wie werden Sport- und Alltagsgeräte über den Stundenverlauf eingesetzt?
  • Werden SuS an der inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung beteiligt (z.B. Geräte Auf- und Abbau, Einbringen von Spielideen)?
  • Wie wird Sportunterricht ausgewertet (Rückmeldungen der Lehrkraft und der SuS)?

Planung und Durchführung des Sportunterrichts

Hier finden Sie zusätzliche Hinweise, die den Sportunterricht im Speziellen betreffen

Sachanalyse

Sportwissenschaftliche Grundlagen (z.B. Definition Schnelligkeitsfähigkeiten, koordinative Fähigkeiten, Systematik von Spielen, Beschreibung von spezifischen Bewegungsabläufen, z.B. Rolle vorwärts) bzw. Fachwissen zu Geräten (z.B. Was ist ein Rollbrett? Aufbau eines Rollbretts mit Kugellager usw.) oder Arrangements (z.B. Definition und Merkmale von Bewegungslandschaften)

Begründung des Inhaltes

Beziehen Sie hier auch Punkte der motorischen Ontogenese, sensibler Phasen und gesellschaftlicher Relevanz mit ein. Beachten Sie kindliche Bedürfnisse, den Bezug zur Lebenswelt und zur Gesundheitsorientierung, um die Bedeutung des Inhalts für die SuS deutlich hervorzuheben.

Zielstellung

Auch im Sportunterricht klare Orientierung an der Zielstellung, Ausgangspunkt sind zunächst die Lernziele, nicht ein bestimmter Inhalt

Unterrichtsverlauf/Struktur

  1. Einleitung/Erwärmung: Aufwärmen, Einstimmen, Vorbereiten oder Erläutern
  2. Hauptteil: Erkunden, Spielen, Lernen, Üben, Wetteifern; Z.B. Sammeln von Bewegungserfahrungen, Neuerwerb von Bewegungsformen, Üben von gelernten Fertigkeiten, (kreative) Bewegungsgestaltung oder Anwendung des Könnens
  3. Schluss/Ausklang: Körperlich, kognitiv und emotional einen Abschluss der Sportstunde finden

Methodendiskussion

  • Induktives oder deduktives Vorgehen (selbständiges Erproben oder Vorgaben machen)?
  • Differenzierende Maßnahmen, Wahloptionen?
  • Auswahl von Geräten und Materialien?
  • Organisation von Auf- und Abbau?
  • Gestaltung von Übergängen und Einsatz von Ritualen?
  • Sicherheit und Gefahrenminimierung?
  • Vergessen Sie nicht die verworfenen Alternativen...

Beobachtung und Analyse des Werkunterrichts

Für eine exakte und zielführende Analyse ist eine Fokussierung auf ausgewählte Beobachtungsschwerpunkte zu empfehlen. Mögliche Schwerpunkte könnten von besonderem Interesse sein:

  • Wie hoch ist der Grad der Anweisungsgebundenheit und der Vorgaben im Werkunterricht? An welchen Stellen haben die Schüler Möglichkeiten, individuell und kreativ tätig zu werden?
  • Findet technische Problemlösung selbsttätig statt oder ist sie sehr lehrergelenkt?
  • Wird der Fachraum für Werken genutzt, werden seine Möglichkeiten ausgeschöpft? Wie ist der Fachraum ausgestattet?
  • Werden didaktische Empfehlungen des Lehrplans beachtet (Klassenteiler, Planung als Doppelstunde, Berücksichtigung von Interessen und Erfahrungen der Schüler, prozessorientierte Leistungsbewertung, Einhaltung von Ordnungsprinzipien, spezifische Hilfestellungen insbesondere für Linkshänder…)
  • Wie werden verschiedene Werkzeuge und Materialien eingesetzt? Sind Arbeitsverfahren und Materialien lehrplanadäquat?
  • Werden Arbeitssicherheitsvorgaben und die Werkraumordnung beachtet und eingehalten? Wie werden solche Inhalte vermittelt und kontrolliert?
  • Findet Differenzierung und Individualisierung (auch Genderisierung) statt? Wenn ja, wie?
  • Welche Unterrichtsformen und -methoden werden angewandt (fachspezifische und fachübergreifende Methoden, Sozialformen, arbeitsgleiche- oder arbeitsteilige Verfahren, Öffnung des Unterrichts…)?

Planung und Durchführung des Werkunterrichts

In der Planung und Durchführung eigenen Werkunterrichts sollten erworbene fachdidaktische und methodische Kenntnisse erprobt und reflektiert werden. Mögliche Ansatzpunkte der Planungsüberlegungen könnten sein:

  • Der zielgerichtete Einsatz von Werkzeugen und Materialien – Vermittlung des Arbeitsschutzes sowie der Kenntnisse über Werkzeuge und Fertigungsverfahren
  • Erprobung werkenspezifischer Methoden (Konstruktions-, Fertigungsaufgaben o.ä.) – Reflektion der Vor- und Nachteile verschiedener Methoden
  • Berücksichtigung kindlicher Interessen bei der Wahl der Unterrichtsgegenstände
  • Einsatz geeigneter individueller Differenzierungsmaßnahmen
  • Raum schaffen für Individualität und Kreativität im Herstellungsprozess Technik mit Kindern erforschen und erleben – interessant gestalten für Jungen und Mädchen
  • Einsatz von Modellen, methodischen Reihen und verschiedenen Anschauungsmaterialien

Hinweise zu den übrigen Fächern erhalten Sie in den jeweiligen Instituten.