Mit diesem Blockpraktikum schließen Sie das MODUL 05-GSD-SPS01 ab und erbringen Ihre Prüfungsleistung, den Praktikumsbericht. Das Blockpraktikum (SPS IV) findet in der vorlesungsfreien Zeit nach dem 5. Semester zwischen Ende Februar und Anfang April statt.
Im Praktikumsportal wird zwischen SPS IV und V nicht unterschieden - hier können die SPS IV also auch als SPS V ausgewiesen sein.

  • Das genaue Zeitfenster für dieses Blockpraktikum wird vom Praktikumsbüro des Zentrums für Lehrer:innen und Schulforschung zu Beginn des 5. Semesters bekannt gegeben.
  • Das Blockpraktikum umfasst einen Zeitraum von vier Wochen, in denen eine Präsenzzeit an der Schule von 80 Stunden im regulären Unterricht und eine Selbststudienzeit von 60 Stunden zu leisten sind.
  • Es wird bereits im 4. Semester im Seminar „Vorbereitung auf die Arbeit in der Grundschulpraxis“ und im Tagespraktikum des 5. Semesters vorbereitet.
  • Voraussetzung zur Teilnahme am Blockpraktikum SPS IV ist die vorangegengene Teilnahme am Tagespraktikum SPS II. Sollten Sie das Praktikum nicht unmittelbar nach dem Tagespraktikum absolvieren, erfolgt die Anmeldung zu Beginn des Semesters, an dessen Ende Sie das Praktikum absolvieren wollen.

Die Anmeldung zum Blockpraktikum SPS V erfolgt zu Beginn des 5. Semesters über das Praktikumsportal. Sollten Sie das Praktikum erst zu einem späteren Zeitpunkt absolvieren, erfolgt die Anmeldung zu Beginn des Semesters, an dessen Ende Sie das Praktikum absolvieren wollen. Bei der Buchung im Praktikumsportal geben Sie bitte Englisch, Ethik, Evangelische Releigion, Kunst, Musik, Sport oder Werken als Viertfach an. Mit organisatorischen Fragen zum Blockpraktikum wenden Sie sich bitte an das Praktikumsbüro.

Lehrer mit drei Schülern
Foto: Colourbox

Inhalte und Anforderungen des Blockpraktikums SPS IV

Gemäß der Prüfungsordnung ist der Nachweis der Teilnahme an der Vorbereitung der praktischen Bestandteile des Moduls Bestandteil des Praktikumsnachweises, welcher Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist. Notwendigerweise hat die Vorbereitung der praktischen Bestandteile vor diesen selbst zu erfolgen.


Für das Absolvieren des Blockpraktikums SPS IV im Modul 05-GSD-SPS01 sind nachzuweisen:

  • regelmäßige Teilnahme am Vorbereitungsseminar*
  • Beherrschen der in Sachsen gültigen Schreibschrift**
  • Teilnahme am Tagespraktikum SPS II

* Diese wird im Praktikumsnachweis von der/dem Dozierenden bestätigt.
** Dieser Nachweis wird erbracht, indem am Ende des Semesters, in dem das Vorbereitungsseminar stattfindet, dieser Schreibschriftlehrgang (siehe Downloadbereich) vollständig ausgefüllt bei der oder dem Dozierenden abgegeben wird. Bei angemessener Qualität bestätigt der oder die Dozierende das Erfüllen dieser Voraussetzung auf dem Praktikumsnachweis.

Für die Anmeldung im Praktikumsportal ist eine vorher erfolgte Modulanmeldung erforderlich. Diese haben Sie, wenn Sie das Vorbereitungsseminar absolviert haben.

Belegte Module sind innerhalb der Modullaufzeit zu absolvieren. Für das Modul 05-GSD-SPS01 bedeutet dies: Sommersemester: Vorbereitungsseminar, Wintersemester: Tagespraktikum, Vorlesungsfreie Zeit am Ende des Wintersemesters: Blockpraktikum (SPS IV) Mit der Anmeldung zum Modul haben Sie verbindlich erklärt, die Modulbestandteile in dieser Reihenfolge unmittelbar aufeinanderfolgend zu absolvieren. Sollten Sie Ihr Blockpraktikum nicht in der unmittelbar anschließenden vorlesungsfreien Zeit (Februar/März) absolvieren (Gründe können sein: Mutterschutz oder Betreuung kleiner Kinder, Auslandsaufenthalt, keinen Praktikumsplatz erhalten bzw. Praktikumsplatz abgelehnt, Krankheit...), ist dies bei Herrn Dr. Biegholdt anzuzeigen. Das Blockpraktikum ist dann zum nächstmöglichen Termin nachzuholen, also in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des folgenden Sommersemesters (das Blockpraktikum SPS V verschiebt sich damit ebenfalls um ein Semester). Sollten Sie dies nicht tun, wird in AlmaWeb automatisch der erste Fehlversuch verbucht. Ein Antrag an den Prüfungsausschuss auf eine nochmalige Verschiebung des Blockpraktikums ist bis zum 01.März formlos per Mail über Herrn Dr. Biegholdt einzureichen und zu begründen. (Den Antrag mit so langem Vorlauf zu stellen ist notwendig, da Sie im Falle einer Ablehnung noch die Möglichkeit haben müssen, sich im Praktikumsportal für das Praktikum anzumelden, welches Sie eigentlich verschieben wollen.)

Beachten Sie bitte: Die Vergabe der Praktikumsplätze erfolgt in der Zuständigkeit des Praktikumsbüros des ZLS über das Praktikumsportal. Anfragen hierzu richten Sie bitte ausschließlich an das Praktikumsbüro, Frau Münch.

Durch das ZLS wird ein Praktikumszeitraum vorgegeben. In Absprache und mit Einverständnis der Schule können Sie Ihr Praktikum jedoch innerhalb der lehrveranstaltungsfreien Zeit auch in einem anderen Zeitraum absolvieren. (Sie sollten am Ende aber eine Woche "Luft" haben, damit - falls Sie z.B. krank werden - noch genügend Zeit ist, das Praktikum abzuschließen.) Die Genehmigung durch die Fachdidaktik für eine Verschiebung gilt als erteilt.

Das Praktikum kann in jedem anderen Bundesland durchgeführt werden. Entsprechende Dokumente können nach der Anmeldung für das Blockpraktikum im Praktikumsportal dort heruntergeladen werden. In jedem Fall ist das Praktikum zeitlich so zu organisieren, dass es nach Ende der Veranstaltungszeit beginnt und vor Beginn der nächsten Veranstaltungszeit endet.

Hinweise des ZLS (bei unterschiedlichen Angaben gelten für GS-Studierende die auf dieser Seite)

Das Praktikum kann weltweit durchgeführt werden. Entsprechende Dokumente können nach der Anmeldung für das Blockpraktikum im Praktikumsportal dort heruntergeladen werden. Die Zustimmung von Herrn Dr. Biegholdt ist notwendig (eines der Formulare). Voraussetzung ist ein Praktikumsplatz an einer Schule mit Deutsch als Unterrichtssprache. Für Studierende mit Kernfach Englisch sind davon abweichende Individuallösungen möglich. In jedem Fall ist das Praktikum zeitlich so zu organisieren, dass es nach Ende der Veranstaltungszeit beginnt und vor Beginn der nächsten Veranstaltungszeit endet.

Hinweise des ZLS (bei unterschiedlichen Angaben gelten Für GS-Studierende die auf dieser Seite)

  1. Kennenlernen der Schulrealität
    Die Blockpraktika geben die Möglichkeit, Einsicht zu gewinnen in das Berufsfeld des Grundschullehrers unter der Berücksichtigung der veränderten Lebenssituation heutiger Kinder.
  2. Wahrnehmung der Kinder
    Sie dienen der Wahrnehmung der Kinder und ihrer Ausdrucksformen, in ihren sprachlichen und nichtsprachlichen Mitteilungen. Aus diesen Formen der Mitteilung gilt es Rückschlüsse zu ziehen auf die „Innenseite“ gegenwärtiger Kindheit, auf die Bedürfnisse, Probleme und Nöte, aber auch auf die besonderen Interessen, Gewohnheiten und Wertorientierungen.
  3. Erprobung von Konzepten und Modellen
    Im Studium angeeignete Konzepte und Modelle, die der Bewältigung von pädagogischen, didaktischen und methodischen Aufgaben in der Grundschule dienen, werden in eigenen Lehrversuchen probeweise realisiert.
  4. Überprüfung eigener Kompetenz
    Praktika ermöglichen Rückschlüsse auf das eigene Verhalten im Umgang mit Schulkindern und bieten die Gelegenheit, Reaktionen von Kindern auf das eigene Lehrverhalten hin auszuwerten.
  5. Einblicke in alle Bereiche des Schulalltags
    Insbesondere geht es darum, Formen der Elternarbeit kennenzulernen, Organisationsfragen des Schulalltags zu erkunden, Kooperationsformen im Kollegenkreis wahrzunehmen oder außerunterrichtliche Veranstaltungen zu begleiten.
  6. Beratung und Betreuung einzelner Schüler
    Dies beinhaltet auch die Beobachtung sozialer Lernprozesse und das Kennenlernen von Maßnahmen der pädagogischen Intervention und Evaluation.
  7. Dimensionen der Verantwortung des Lehrerberufs wahrnehmen
    Das Wahren der Lernchancen aller Schüler, das Auswählen und Beurteilen von Maßnahmen zur Wahrung sozialer Verträglichkeit und zur Entfaltung der Persönlichkeit aller Kinder zählen zu den pädagogischen Aufgaben des Lehrers
  8. Zusammenhänge erkennen
    Es geht auch darum, sich mit der Komplexität der Schulwirklichkeit auseinanderzusetzen.
  • Präsenzzeit in der Schule: Durchschnittlich 4 Unterrichtsstunden täglich (Hospitationen und Lehrversuche), also insgesamt 80 Stunden im regulären Unterricht (ganztägige schulische Veranstaltungen wie Exkursionen etc. können mit 4 Unterrichtsstunden angerechnet werden). Darüber hinaus wird die Teilnahme an Dienstberatungen, Klassenkonferenzen, Elterngesprächen usw. im Praktikumszeitraum erwartet.
  • Lehrversuche: Mindestens 8 Unterrichtsstunden bzw. 360 min (möglichst gleichmäßig auf Ma, Deu, SU und weiteres Fach verteilt)
  • Systematische Beobachtung: Systematische Beobachtung zu einer ausgewählten grundschulpädagogischen oder grundschuldidaktischen Fragestellung
  • Schwerpunkte: In einem der beiden Blockpraktika (SPS IV oder SPS V) ist der Schwerpunkt auf Hospitationen und Lehrversuche (mindestens 90 Minuten) im Anfangsunterricht zu legen (möglichst Klasse 1).
  • Modulprüfung: Praktikumsbericht (Inhalt siehe „Praktikumsbericht“)
  • Hinweis: Das Erteilen von Vertretungsunterricht ohne Anwesenheit von Mentorin bzw. Mentor ist nicht gestattet.

Im Blockpraktikum soll in allen vier Grundschulfächern (Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, weiteres Fach) hospitiert und unterrichtet werden. Ein Schwerpunkt soll dabei auch auf dem vierten Fach liegen, wenn es als kleines Fach studiert wurde und damit noch keine Praktika verknüpft waren (betrifft die Fächer Musik, Kunst, Sport und Werken).

Achten Sie bei der Schulwahl für die Blockpraktika darauf, dass auch dieses kleine Fach an der Schule vertreten ist und ein Mentor dafür zur Verfügung steht.

  1. Überlegen Sie, wie Sie sich der Klasse vorstellen. Machen Sie sich für die Kinder interessant, indem Sie eine Geschichte erzählen, etwas Wichtiges aus Ihrer Ausbildung ansprechen, einen interessanten Gegenstand mitbringen, ein neues Spiel mit den Kindern einüben usw. Sie sollten in Ihrer Selbstvorstellung signalisieren, dass Sie gerne in die Klasse kommen und sich auf die Zusammenarbeit freuen
  2. Fertigen Sie einen Sitzplan der Klasse an und lernen Sie schnell alle Namen auswendig.
  3. Notieren Sie sich, wodurch einzelne Kinder auffallen. Halten Sie fest, welche Dinge Ihnen auffallen, und sprechen Sie am Ende des Schulvormittags mit dem Lehrer darüber.
  4. Befassen Sie sich mit dem Zimmer Ihrer Praktikumsklasse. Welche architektonischen Merkmale fallen auf? Beschreiben Sie kurz die Ausstattung. Welche Initiativen wurden ergriffen, um das Klassenzimmer auszugestalten? Verrät die Ausgestaltung etwas über die Lernarbeit, die gegenwärtig stattfindet?
  5. Vergleichen Sie einen beobachteten Schulvormittag mit den Erlebnissen aus Ihrer eigenen Schulzeit: Was hat sich verändert? Was ist ähnlich?
  6. Welche Regeln und Rituale gibt es in der Klasse?
  7. Informieren Sie sich über das „Schulleben“ an Ihrer Praktikumsschule. In welchem Umfang und in welcher Dichte kann man z. B. folgende Elemente finden: Feste, Feiern, Wandertage, Schullandheimaufenthalte, Theater- und Konzertbesuche, Filmvorführungen, Museumsbesuche, Sportveranstaltungen, klassenübergreifende Projekte, Schülerzeitung, Schulhausgestaltung, Elternabende usw. Auch Schulprogramm und Ganztagsangebote geben über Ihre Schule Auskunft. Die hier gesammelten Informationen bilden die Grundlage für den Punkt „Bedingungen und Besonderheiten an der Praktikumsschule“ im Praktikumsbericht des Blockpraktikums SPS IV (Master) bzw. SPS 01 (Staatsexamen).

Katalog mit Auswahlmöglichkeiten zur Schwerpunktsetzung

Versuchen Sie, die Hospitationen unter bestimmten Schwerpunkten durchzuführen und die eigene Aufmerksamkeit während der Hospitationen gezielt auf bestimmte Teilprobleme des Unterrichts zu lenken. Dieser Katalog stellt Auswahlmöglichkeiten zur Schwerpunktsetzung vor, wobei natürlich auch eigene Ideen und Fragen eingebracht werden können. Wichtig ist, sich rechtzeitig mit dem Lehrer über Ihren Beobachtungsschwerpunkt zu verständigen und nach dem Unterricht Ihre Notizen gemeinsam auswerten. (Ohne eine vorherige Absprache könnte es sein, dass Ihre gewählte Fragestellung nicht zum geplanten Unterricht „passt“.)

  1. Versuchen Sie, methodische Strukturen im Unterricht zu erkennen und aus dem Geschehen „herauszulösen“. Beispielsweise:
    Wie wird der Lernprozess in Gang gesetzt?
    Welche Methoden der Darstellung werden gewählt?
    Welche Methoden dienen der Sicherung des Gelernten?
    Wo lernen Schüler von Mitschülern?
  2. Versuchen Sie herauszufinden und festzuhalten, worin die wichtigsten Ziele des beobachteten Unterrichts bestanden haben.
  3. Notieren Sie alle Lehrerfragen, Impulse und alle Lehreranweisungen, die im beobachteten Unterricht ausgesprochen werden.
  4. Versuchen Sie, die Gliederung und den Aufbau des beobachteten Unterrichts zu erkennen.
  5. Fragen Sie vor Beginn des zu beobachtenden Unterrichts nach dem Thema. Überlegen Sie, welche Erwartungen Sie an das Thema haben bezüglich der inhaltlichen und methodischen Ausgestaltung. (Welche Aspekte des Themas würden Sie besonders reizen? Welche Ideen haben Sie dazu?) Vergleichen Sie Ihre eigenen Erwartungen mit dem beobachteten Unterricht.
  6. Versuchen Sie einzuschätzen, inwieweit das gewählte Anspruchsniveau des Unterrichts den Schülern gerecht wird. Lassen bestimmte Verhaltensweisen der Schüler auf eine Unterforderung bzw. Überforderung schließen?
  7. Versuchen Sie zu beobachten, inwiefern sich das informelle Beziehungsgefüge (Freundschaften, Rivalitäten, Abneigungen usw.) auf den Unterricht auswirkt. Kommen die Beziehungen der Schüler untereinander in fruchtbarer oder in störender Weise zum Tragen?
  8. Versuchen Sie zu beobachten, inwieweit die Fähigkeit zum kooperativen Lernen entwickelt ist. Überlegen Sie Möglichkeiten der Förderung von kooperativen Lernformen.
  9. Versuchen Sie festzustellen, an welchen Stellen des Unterrichts eine Differenzierung stattfindet. Wo wird auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen, auf unterschiedliches Interesse, auf unterschiedliches Lerntempo, auf unterschiedliche Leistungsfähigkeit Rücksicht genommen?
  10. Versuchen Sie festzustellen, wie Lehrer und Schüler auch durch nichtsprachliches Verhalten Einfluss auf den Unterricht nehmen. Spielen Mimik, Gestik, Körperhaltung und Bewegung im Raum eine Rolle?
  11. Was geschieht, wenn Schüler Fehler machen? Wie reagiert der Lehrer, wie reagieren die Mitschüler darauf? Wie wird Lob formuliert?
  12. An welchen Stellen des Unterrichtsverlaufs werden Vorwissen zum Thema und die Vorerfahrung der Schüler sichtbar? Greift der Lehrer auf die Vorerfahrungen bewusst zurück?
  13. Welche Rolle spielen Medien im Unterricht?
  14. Erfassen Sie die Heterogenität der Klasse.
  15. Wichtig ist, nach dem Unterricht mit dem Lehrer Ihre Notizen gemeinsam auswerten.

Sie legen zunächst eine fachdidaktische oder grundschulpädagogische Fragestellung fest. In einer intensiven Auseinandersetzung mit aktueller Fachliteratur erarbeiten Sie die entsprechenden theoretischen Grundlagen und stellen diese schriftlich dar. Sie beobachten mehrere Unterrichtsstunden unter dieser vorab festgelegten Fragestellung und protokollieren diese. Anschließend werden die theoretischen Annahmen und die Beobachtungen aus der Praxis in Beziehung gesetzt und kritisch reflektiert.

Im Praktikumsbericht soll die Darstellung der systematischen Beobachtung umfassen:

  • Fragestellung / Ausgangspunkt der Überlegungen
  • Theoretische Fundierung des Themas
  • Konkretisierung der Fragestellung für die Beobachtung
  • Beobachtungsprotokolle mit Schwerpunktsetzung
  • Bewertung der Ergebnisse, Resümee und Schlussfolgerungen

Ordnen Sie die Beobachtungsprotokolle bitte an dieser Stelle in den Praktikumsbericht ein, nicht im Anhang. Tippen Sie diese Protokolle nicht nachträglich ab, sondern übernehmen Sie sie so, wie sie während der Beobachtung entstanden sind. Vergessen Sie nicht, diese Seiten mit durchzunummerieren.

1. Grundsätzliches

Jeder Unterricht muss durch Vorüberlegungen vorbereitet werden. Auch erfahrene Lehrer führen sie oft schriftlich durch. Für den Lehranfänger ist es wichtig, entscheidende Einflussfaktoren zu bedenken. Auch Materialien müssen rechtzeitig eingeplant werden, ihre Besorgung oder Herstellung verlangt oft eine frühzeitige Planung. Genaue Vorbereitung bedeutet aber nicht Festlegung auf nur einen linearen Unterrichtsweg. Alternativen sollten mit bedacht werden. Dies gilt insbesondere für mögliche Reaktionen der Schüler.
Die Vorüberlegungen konzentrieren sich meist auf die im Folgenden dargelegten Aspekte. Sie sollten allerdings nicht schematisch durchgeführt, sondern dem Fach und dem Thema angemessen gestaltet werden. Die didaktischen Entscheidungen sollten nicht nur getroffen, sondern auch begründet werden: Daher oft die Warum- und Wozu-Frage stellen.

2. Sachanalyse

Sachlich-fachliches Wissen und Können ist erste Voraussetzung für Unterricht. Daher ist in jedem Fall eine Vorbereitung zur Sache notwendig, die auch längerfristig geplant sein muss, wenn sie beispielsweise eigene Erkundungen oder Expertenbefragungen verlangt. Wichtig ist, dass man nicht nur liest, sondern auch selbst beobachtet, die Natur erkundet, Experten aufsucht, Versuche selbst durchführt, Alternativen erprobt usw. Sachliche Vorbereitung führt folglich zum notwendigen Wissen, Können und Vorverständnis. Die Nutzung angemessener Fachliteratur wird vorausgesetzt.

3. Bedingungsanalyse

In der Bedingungsanalyse werden die Voraussetzungen für die konkrete Unterrichtsstunde erfasst. Die Literatur benennt einen umfangreichen Katalog von Voraussetzungen, die beachtet werden können. Dazu gehören familiäre, motivationale, kulturelle, kognitive, emotionale, psychomotorische, sprachliche, soziale, gruppale, schulische, ergonomische, sachstrukturelle und individuelle Voraussetzungen. Hierbei müssen nicht alle Voraussetzungen für jede Stunde im Blickfeld sein. In der Bedingungsanalyse einer Unterrichtsstunde sollen nur diejenigen Aspekte thematisiert werden, aus deren Betrachtung dann auch Konsequenzen für didaktische Entscheidungen entstehen. Es geht darum festzustellen, wie diese Schüler, in diesem Fach und mit diesem Thema mit der Hilfe des Lehrers lernen können. Das Wissen (oft sind es nur Vermutungen) über die Voraussetzungen der Kinder kann gewonnen werden durch

  • Beobachtungen während des Unterrichts oder durch Befragungen (mündlich oder schriftlich),
  • Gespräche mit dem Mentor, der genauere Auskünfte aus längeren Umgangserfahrungen geben kann,
  • eigene Überlegungen aufgrund des Studiums von Fachliteratur.

Bedingungen, die beide Unterrichtsentwürfe betreffen (z.B. Zusammensetzung der Klasse), sind im Praktikumsbericht (05-GSD-SPS01) nur einmal darzustellen.

4. Begründung des Inhalts (z.B. als Didaktische Analyse in Anlehnung an Klafki)

Nicht bei allen Unterrichtsinhalten ist eine Didaktische Analyse mit all ihren Bestandteilen sinnvoll; sie bietet sich an bei allen Themen des Sachunterrichtes sowie bei der Auswahl von Gegenständen in den Bereichen Literatur, Musik, Kunst, Werken... Den Bestandteil eines ausgewiesenen Lehrgangs (z.B. Arithmetik, Buchstabeneinführung) auf die Bedeutung für den Schüler bzw. die Schülerin zu untersuchen, ist nicht sinnvoll (da müsste man den gesamten Lehrgang untersuchen, was aber in der Regel auch nicht sinnvoll ist). Auch für den Sportunterricht ist eine vollständige Didaktische Analyse nicht sinnvoll. Informieren Sie sich in Ihren Fächern über alternative Verfahren zur Begründung von Unterrichtsinhalten.

Gegenwartsbedeutung:
Welche Bedeutung hat der Inhalt im aktuellen Leben der Kinder? Was können sie mit dem Inhalt z.B. in ihrer Freizeit oder in den nächsten Ferien anfangen?

Zukunftsbedeutung:
Worin liegt die Bedeutung des Inhalts für die Zukunft der Kinder? Welche Bedeutung hat der Inhalt für den späteren Bildungserwerb (nach der Schule), die Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder?

Sachstruktur des Inhalts:
Welche spezifische Struktur hat der Inhalt? Welche Zusammenhänge bestehen? Welche Schwierigkeiten könnten auftreten? Welche Lernhilfen sind erforderlich? Hier ist auch die didaktische Reduktion (von der Sachanalyse ausgehend) einzuordnen.

Exemplarische Bedeutung:
Welches allgemeine Problem, welchen allgemeinen Sachverhalt erschließt der Inhalt? Wofür steht der Inhalt exemplarisch? Wo wird später darauf Bezug genommen und erweitert?

Zugänglichkeit:
Welche Zugänge haben die Kinder von sich aus zum Thema? Welches sind die Besonderheiten, Phänomene, Situationen, die geeignet sind den Kindern der Klassenstufe diesen Inhalt interessant, fragwürdig, zugänglich, begreifbar zu machen?

Es ist sinnvoll, den Text nach diesen Aspekten zu strukturieren.

Im Zusammenhang mit der sachlichen Auseinandersetzung spielt das Festlegen der Unterrichtsziele eine wichtige Rolle. Im komplexen Sachverhalt sind Ziele festzulegen, die möglichst im inneren Zusammenhang stehen oder besonders repräsentativ sind. Die Ziele ergeben sich

  • aus Lehrplanvorgaben, die begründbar und einsichtig sein müssen und benannt werden (kurz und präzise, in der Regel ohne zusätzliche Erläuterungen)
  • aus Gesprächen mit dem Mentor, der Sachverhalt und Klasse gut kennt,
  • aus einer eigenen vertieften Auseinandersetzung mit der Sache und
  • aus der Kenntnis von Interessen und Entwicklungspotenzialen der Kinder.

Ziele werden nicht nur aufgelistet, sondern durchdacht, auf Zusammenhänge überprüft und auch auf Realisierbarkeit durchleuchtet. Es sollte bei den methodischen Entscheidungen auch geprüft werden, ob sich im geplanten Unterricht die festgesetzten Ziele erreichen lassen (Übereinstimmung von Ziel, Inhalt und Methodenentscheidungen).

Die Ziele sind so zu formulieren, dass sie den erreichten Zuwachs der Kinder an Wissen, Können und Wertvorstellungen sprachlich zum Ausdruck bringen.

  1. Ein Ziel beschreibt, was am Ende (der Stunde, des Blocks, der Unterrichtseinheit) erreicht sein soll. [Inhalte gehören nicht in die Zielbeschreibungen. Die Formulierung als zu erreichender Sollzustand kann helfen, Inhaltsbeschreibungen zu vermeiden.]
  2. Es gibt langfristige Ziele und Ziele, die für die vorbereitete Einheit gelten (Stunde, Block, Unterrichtseinheit). [Langfristige Ziele sind keine übergeordneten Ziele. Es sind vielmehr Ziele, an denen in der jeweiligen Einheit und weiteren (auch) gearbeitet wird, die sich jedoch nicht in Teilziele untergliedern lassen.]
  3. Es sollten wenige Ziele formuliert werden, die für die vorbereitete Einheit wesentlich sind. [Eine Inflation von Zielen sollte vermieden werden.]
  4. In den sächsischen Lehrplänen werden die Aufgaben der Grundschule mit Wissensvermittlung, Kompetenzentwicklung und Werteorientierung beschrieben. Wenn es die Thematik zulässt, sollten die Ziele diese drei Bereiche abdecken. In der Literatur finden sich viele weitere Möglichkeiten, Ziele zu untergliedern; die darin verwendeten Zielbereiche lassen sich oft nicht eindeutig voneinander abgrenzen. [Eine Einteilung und Untergliederung der Ziele nach Zielbereichen ist möglich, wird jedoch nicht empfohlen.]
  5. Auf die Vorgabe einer einheitlichen sprachlichen Formulierung der Ziele wird verzichtet. [Korrekte Orthografie und Grammatik dürfen jedoch erwartet werden.]
  6. Ziele sollen (müssen aber nicht in jedem Fall) operationalisierbar sein.
  7. Ziele sollen nicht in einem Fließtext "untergehen".

Mit der Eröffnung der methodischen Diskussion als Bestandteil jeder Vorbereitung auf Unterrichtsvorhaben verfolgen Sie grundlegende Fragestellungen zur Gestaltung von Lehr- und Lernwegen im Unterrichtsverlauf:

  • Wie und mit welchem zeitlichen Aufwand werden die Schülerinnen und Schüler an das Thema herangeführt?
  • Was soll geschehen, damit die Lernenden für das Thema gewonnen werden?
  • Wie erfolgt die konkrete Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand?
  • Wann und auf welche Weise lassen sich Ergebnisse sinnvoll festhalten, wie absichern?
  • Wie und wann kann das Gelernte angewendet werden?

Methoden als strukturierte und individuell ausgerichtete Lernhilfen stehen also im Vordergrund dieses Abschnittes. Im Kontext von Inhalt und Zielstellungen und unter Berücksichtigung der Bedingungsanalyse und Begründung des Inhalts wägen Sie verschiedene mögliche Lehr- und Lernwege sorgfältig ab setzen sich mit ihnen kritisch auseinander. Dabei wenden Sie Ihre Kenntnisse an

  • zu konzeptionellen Ansätzen der Unterrichtsplanung (Entdeckendens Lernen, Handlungsorientiertes Lernen, Kooperatives Lernen, Problemorientiertes und mit zunehmender Offenheit auch Projektorientiertes Lernen usw.),
  • zu Unterrichtsmethoden (Vortrag, Mindmap, Gruppenpuzzle, Rollenspiel, Moderation, Drei-Schritt-Interview, Postergestaltung, Placemat usw.) und
  • zu mit dem Kompetenzaufbau beim Schüler verknüpften Vorgehensweisen (Ordnen, Strukturieren, Informieren, Beobachten, Beurteilen, Darstellen, Gestalten, Planen, Ausführen usw.).

Berücksichtigen Sie im Rahmen dieser Diskussion wichtige Einsatzmöglichkeiten verschiedener Sozialformen, unterstützend wirkende Medien sowie die Interessen, Lernwege, Übestrategien und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler (von der Differenzierung bis hin zu geöffneten Unterrichtsphasen). Ihre Entscheidung im Planungsprozess erfährt somit eine eindeutige und pädagogisch vertretbare Begründung.

Eine Diskussion ergibt sich nur, wenn tatsächlich und unvoreingenommen Alternativen für die einzelnen Unterrichtsschritte benannt und verglichen werden, eine Entscheidung getroffen und diese begründet wird.

Die Darstellung der Methodendiskussion und -entscheidung kann im Praktikumsbericht im Fließtext oder auch in Form einer Tabelle erfolgen. An dieser Stelle ist jedoch darauf zu achten, weder eine Verlaufsplanung vorwegzunehmen, noch den Stundenablauf einfach zu verbalisieren.

In der Unterrichtsvorbereitung sollte der Unterrichtsverlauf logisch nachvollziehbar und fachsprachlich korrekt dargestellt werden. Dabei ergibt sich nicht eine einfache Auflistung, sondern eher eine Unterrichtsdramaturgie, welche in der Darstellung sehr unterschiedlich ausfallen kann. Die hängt unter anderem davon ab, ob es sich um eine 45-Minuten-Einheit, einen Block  oder einen Tag handelt. Im Anschluss an den Unterricht sollten Sie (ggf. mit Mentor und /oder Betreuer) überprüfen, ob die gewählte Form für Sie praktikabel und dem Geschehen angemessen war.

Die Verlaufsplanung inklusive Kopf (Organisatorische Angaben, Ziele etc.) ist dem Mentor bzw. der Mentorin vor dem Unterricht zur Verfügung zu stellen.

Das Ziel der Unterrichtsreflexion ist die Professionalisierung des Lehrerhandelns und dadurch die Steigerung von Unterrichtsqualität. Dazu zählt das Nachdenken über das eigene Handeln ebenso wie das Reflektieren über Szenen, Ereignisse, Besonderheiten des Unterrichts und das Finden von Handlungsalternativen und eigenen Entwicklungsschwerpunkten.

Dies erfolgt in einem kategoriengeleiteten Vergleich von Unterrichtsplanung und tatsächlichem Verlauf. Die Einschätzung sollte allgemeine Aspekte wie beispielsweise das Erreichen der Unterrichtsziele, Auswahl der Inhalte und Methoden, Lehrerhandeln oder didaktische Struktur beinhalten. Zur tieferen Reflexion sollten Sie sich gezielt Fragen zu Ihrem Unterricht stellen, die Einzelaspekte genauer betrachten:

  • Waren die Aufgabenstellungen Unterrichtsinhalt und Schülern angemessen?
  • Habe ich die Lernausgangslage richtig eingeschätzt?
  • Welche Ursachen gab es für Unterrichtsstörungen?
  • Warum bin ich von meiner Planung abgewichen?
  • An welchen Stellen wäre Differenzierung nötig/möglich?
  • Welche Lern- und Unterrichtsprinzipien habe ich beachtet/nicht beachtet?

Für die Entwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit ist es wichtig, aus diesen Erkenntnissen persönliche Entwicklungsziele zu formulieren.

Von Schule und Praktikumsbetreuer wird auf dem Vordruck, den Sie im Vorbereitungsseminar ausgehändigt bekommen haben, die Durchführung des Blockpraktikums gemäß der unter "Leistungen" genannten Anforderungen bestätigt. Dieser Vordruck und eine formlose Auflistung der mindestens 80 Präsenzstunden im Unterricht (Hospitationen und Lehrversuche, durchnummeriert und von Ihnen selbst unterschrieben - siehe rechts im Downloadbereich) sind dem Praktikumsbericht beizulegen (Voraussetzung zur Prüfungszulassung).

Unerwünscht ist eine Liste, in der der/dem Studierenden jede Hospitation und jeder Lehrversuch einzeln per Unterschrift des Mentors bestätigt werden.

Grundlage für die Erstellung des Praktikumsberichtes sind die „Hinweise zur formalen Gestaltung von wissenschaftlichen und anderen schriftlichen Arbeiten am Institut für Grundschulpädagogik“. Die Nichteinhaltung der Vorgaben zu Titelblatt, Gliederung, Seitennummerierung, Zitation, Literaturverzeichnis und Selbstständigkeitserklärung wirkt sich negativ auf die Bewertung aus. Wird eine maximale Seitenzahl von 28 Seiten (exklusive Anlagen wie Beobachtungsprotokolle, Unterrichtsmaterialien, Formulare etc.) überschritten, wirkt sich dies ebenfalls negativ auf die Bewertung aus. Sprachlicher Ausdruck, Rechtschreibung und Grammatik haben ebenfalls Auswirkungen auf die Bewertung.

Bestandteile des Praktikumsberichtes

  • Inhaltsverzeichnis / Gliederung mit Seitenzahlangabe (Eine rein formale Gliederung ist nicht akzeptabel. Die Inhalte/Themen Ihres Berichtes müssen bereits in der Gliederung als Übersicht zu erkennen sein.)
  • Bedingungen und Besonderheiten an der Praktikumsschule (Ort, Größe, Zusammensetzung des Kollegiums, soziales Einzugsgebiet, Schulprogramm, Traditionen, Arbeitsweisen, GTA, weitere Besonderheiten)
  • Darstellung der systematischen Beobachtung

o    Fragestellung / Ausgangspunkt der Überlegungen
o    Theoretische Fundierung des Themas
o    Konkretisierung der Fragestellung für die Beobachtung
o    Beobachtungsprotokolle (Originale direkt hier einfügen)
o    Bewertung der Ergebnisse, Resümee und Schlussfolgerungen

  • Ein ausführlicher Unterrichtsentwurf im Fach Sachunterricht

Ein ausführlicher Unterrichtsentwurf kann sich auf eine 45-Minuten-Einheit, einen Block (manchmal auch einen ganzen Tag oder einen anderen Zeitraum) beziehen. Er stellt eine in sich geschlossene Einheit dar.

Bestandteile des ausführlichen Unterrichtsentwurfs, wenn die Stunde / der Block Teil einer umfassenderen Stoffeinheit ist:

  • Sachanalyse zur Stoffeinheit
  • Bedingungsanalyse zur Stoffeinheit, ergänzt um Angaben zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Begründung des Inhalts (z.B. Didaktische Analyse) der Stoffeinheit
  • Herstellung des Lehrplanbezuges der Stoffeinheit (hier kann zusätzlich auf den Perspektivrahmen Bezug genommen werden)
  • Ziele für die Stoffeinheit
  • Aufteilung der Stoffeinheit in Einzelstunden/ Einzelblöcke
  • Ziele der Einzelstunde / des Einzelblocks
  • Methodendiskussion zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Verlaufsplanung in Tabellenform zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Unterrichtsmaterialien (verwendete Materialien samt Quellenangaben dazu direkt hier einfügen) zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Nachbereitung des gehaltenen Unterrichts mit kritischer Reflexion

Bestandteile des ausführlichen Unterrichtsentwurfs, wenn die Stunde / der Block nicht Teil einer umfassenderen Stoffeinheit ist:

  • Sachanalyse zur zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Begründung, warum die Einzelstunde / der Einzelblock nicht Teil einer umfassenderen Stoffeinheit ist
  • Bedingungsanalyse zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Begründung des Inhalts (z.B. Didaktische Analyse) der Einzelstunde / des Einzelblockes
  • Herstellung des Lehrplanbezuges der Einzelstunde / des Einzelblockes (hier kann zusätzlich auf den Perspektivrahmen Bezug genommen werden)
  • Ziele der Einzelstunde / des Einzelblocks
  • Methodendiskussion zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Verlaufsplanung in Tabellenform zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Unterrichtsmaterialien (verwendete Materialien samt Quellenangaben dazu direkt hier einfügen) zur Einzelstunde / zum Einzelblock
  • Nachbereitung des gehaltenen Unterrichts mit kritischer Reflexion

Der ausführliche Unterrichtsentwurf wird nach diesen Qualitätskriterien beurteilt:

  • Vollständigkeit, Tiefgründigkeit und Angemessenheit der Bestandteile
  • Beachtung der Heterogenität / Differenzierung
  • Anschaulichkeit
  • Schüleraktivierung / Handlungsorientierung
  • Bezug zur aktuellen Didaktik
  • Herstellen von Bezügen zwischen den Bestandteilen
  • Resümee zum Praktikum

Das Resümee beinhaltet individuelle Aufzeichnungen zu Erfahrungen und Problemen während des Praktikums. Stellen Sie sich Fragen wie:

  • Was ist Ihnen im Praktikum gut gelungen?
  • Welche für Sie wichtigen Erkenntnisse haben Sie gewonnen?
  • Welche Fragen soll Ihnen Ihr Studium noch beantworten?
  • Wie war Ihr Kenntnisstand vor den SPS?
  • Konnten Sie eine Weiterentwicklung Ihrer Kompetenzen beobachten und welche Ziele sehen Sie kurz-, mittel- oder langfristig für die Entwicklung Ihrer Lehrerpersönlichkeit?
Anlagen

Bitte fügen Sie die inhaltsbezogenen Anlagen zur besseren Lesbarkeit direkt ein (Beobachtungsprotokolle bei der systematischen Beobachtung, Unterrichtsmaterialien beim Unterrichtsversuch; nummerieren Sie die Seitenzahlen durch; die Anlagen gehören nicht zu den max. 28 Seiten sondern können dazukommen).

In den Anhang gehören diese Anlagen:

  • Nachweis des Behrrschens der Druckschrift (bis WiSe 19/20) bzw. der Schreibschrift (ab SoSe 20/21) - Wenn der Nachweis bereits im Vorbereitungsseminar erbracht wurde, ist er hier nicht noch einmal mit abzugeben.
  • Auflistung der mindestens 80 Präsenzstunden im Unterricht (Hospitationen und Lehrversuche, durchnummeriert und von Ihnen selbst unterschrieben) und Praktikumsnachweis (Original)
  • Literaturverzeichnis
  • Selbstständigkeitserklärung
  • lose eingelegt: Bewertungsbogen (siehe Downloadbereich rechts)

Der Praktikumsbericht ist spätestens fünf Wochen nach Beendigung des Praktikums beim Prüfer bzw. der Prüferin (das ist der Betreuer bzw. die Betreuerin des Tagespraktikums im Modul 05-GSD-SPS01) einzureichen. Sollten Sie im Tagespraktikum keinen Betreuer bzw. keine Betreuerin seitens der Universität gehabt haben oder Ihr Betreuer bzw. Ihre Betreuerin die Universität Leipzig zwischenzeitlich verlassen haben, dann ist der Prüfer Herr Dr. Biegholdt. Der Name des Prüfers bzw. der Prüferin und die Art der Prüfungsleistung sind auf dem Titelblatt anzugeben. Der späteste Abgabetermin ist in aller Regel ein Montag.

Da sich die Prüfungsleistung auf eine praktische Leistung im Praktikum bezieht, ist für die Wiederholung der Prüfung eine erneute praktische Leistung in der Schule zu erbringen, die die Grundlage der neuen Prüfungsleistung darstellt. Im Downloadbereich rechts finden Sie die notwendigen Unterlagen.

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